Taylor Swift darf doch ihre Songs singen!

Ein ewiger Krieg Taylor Swift zieht alle Register um endlich die Rechte an ihren eigenen Songs zurück zu bekommen

Fest steht, die amerikanische Popsängerin wird - entgegen ihrer Befürchtungen - wie geplant bei den American Music Awards (AMA) auftreten dürfen. Das frühere Label der 29-Jährigen, die Big Machine Label Group, und der Produzent des Musikpreises Dick Clark Productions schrieben in einem gemeinsamen Statement an das amerikanische Branchenmagazin, man habe eine entsprechende Lizenzvereinbarung getroffen.

Taylor Swift wird bei den American Music Awards als Künstlerin des Jahrzehnts ausgezeichnet. Zudem hätten Big-Machine-Chef Scott Borchetta und sein neuer Partner Scooter Braun die Nutzung alter Songs und Aufnahmen von Swifts Auftritten für eine geplante Netflix-Dokumentation untersagt. Sie rief Fans und Freunde dazu auf, die beiden Männer zu kontaktieren und umzustimmen. Ex-Manager Scott Borchetta hatte das Musiklabel "Big Machine", unter dem Swift einen Großteil ihrer bisherigen Musik veröffentlicht hatte, verkauft.

Es scheint als würde Taylor Swifts Karriere zur Zeit gut laufen - sie veröffentlichte einen Remix ihres Songs "Lover" mit Shawn Mendes, mit dem sie schon immer zusammenarbeiten wollte und dann folgte die Zusammenarbeit mit Andrew Lloyd Webber für den Kinofilm "Cats", in dem sie mitspielt.

"Ich weiß nicht, was ich sonst tun soll", wendete sich die Sängerin via Twitter mit einem Hilferuf an ihre Fans. Nach US-Medienberichten erwarb eine Holding Brauns das Label Big Machine für mehr als 300 Millionen Dollar - und damit auch die Rechte an Swifts Alben. Die Plattenfirma brachte die ersten sechs Studioalben der Künstlerin auf den Markt, darunter ihr Debütalbum "Taylor Swift" (2006) und das Album "Red" (2012).

Auf Grundlage solcher Originalaufnahmen werden Schallplatten, CDs und digitale Aufnahmen produziert. Darin sagte sie, dass das Management ihres früheren Labels ihr nicht erlaube, ihre alten Songs live zu performen oder sie im Rahmen von Film- oder TV-Produktionen zu nutzen. Als der Verkauf an Braun bekannt geworden war, hatte Swift beklagt, der Deal habe sie "ihres Lebenswerks beraubt". "Ich möchte nur meine eigene Musik spielen können". Außerdem sei Taylor Swift zu keinem Zeitpunkt verboten worden, bei den AMA's aufzutreten oder ihre Netflix Dokumentation zu veröffentlichen. "Es gibt das sogenannte Synchronisationsrecht".

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