Festnahme wegen Journalistenmordes in Malta

Die Journalistin Caruana Galizia wurde ermordet

War er der Drahtzieher?

Knalleffekt im Fall der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia aus Malta. Aus Polizeikreisen verlautete, Yorgen Fenech sei im Morgengrauen auf seiner Yacht festgesetzt worden.

Die Jacht des Geschäftsmanns Yorgen Fenech: Er hatte kurz nach Auftauchen des Informanten versucht das Land zu verlassen. Videos zeigten, wie Sicherheitskräfte die Jacht durchsuchten, nachdem sie in den Hafen zurückgebracht worden war.

Die Festnahme erfolgte nur einen Tag nach der Festnahme eines Mittelsmannes, dem Premierminister Joseph Muscat Straffreiheit in Aussicht stellte, sollte er sich bereit erklären, mit der Justiz zusammenzuarbeiten und Informationen über den Auftraggeber des Mordes liefern.

Caruana Galizia hatte mit ihren Berichten über kleine und große Skandale in dem Mittelmeer-Staat eine große Leserschaft erreicht, sich damit aber auch viele Feinde gemacht.

Ministerpräsident Muscat von der linken Arbeiterpartei teilte am Dienstag mit, er habe dem Anwalt Theumas ein entsprechendes Schreiben übergeben. Unter anderem waren drei Männer festgenommen worden, die in dem Verdacht standen, die Bombe an Caruana Galizias Auto angebracht zu haben. Sie sollen den Sprengsatz gebaut und gezündet haben. Fenech ist unter anderem Mehrheitseigner des Bau- und Finanzunternehmens Tumas Group sowie Geschäftsführer des Energieversorgers Electrogas. Vor allem aber wurde Fenech in den vergangenen Jahren als Chef des in Dubai registrierten Investment-Unternehmens 17 Black bekannt. Mit ihren Recherchen über Korruption und Geldwäsche, die auch maltesische Regierungsvertreter in Bedrängnis brachten, wurde sie über die Grenzen Maltas hinaus bekannt. Der Journalistin zufolge stand die Firma in Beziehung zu maltesischen Politikern.

Caruana Galizia, eine regierungskritische Bloggerin, war am 16. Oktober 2017 nahe ihrem Haus in Bidnija in ihrem Auto in die Luft gesprengt worden. "Die Lage ist hoffnungslos". "Die Position des Ministerpräsidenten ist unhaltbar", sagte der Oppositionspolitiker am Mittwoch: "Er muss sofort zurücktreten und der Rechtsprechung ihren Lauf lassen". Muscat sagte, es gebe "gegenwärtig" keine Anhaltspunkte, dass Schembri und Mizzi in den Fall Caruana Galizia verwickelt sein könnten.

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