Fridays for Future: 630 000 Menschen bei Klimaprotest

Bereits am 20. September vereinte Fridays for Future Tausende Demonstranten in Leipzig. Am 19. November soll sich das wiederholen

In Hamburg kamen rund 30.000 Menschen zur Fridays for Future-Demo, teilte die Polizei mit.

Fridays for Future fühle sich von der Politik ignoriert, "und das ist der Grund, warum wir weiter auf die Straße gehen".

Auch in Asien und der Pazifikregion folgten Demonstranten dem Protestaufruf der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg.

In Sydney versammelten sich gut 500 Schüler vor der Parteizentrale der regierenden Liberalen und verlangten entschiedenere Maßnahmen gegen die Erderwärmung. In Japans Hauptstadt Tokio zogen hunderte Demonstranten durch den betriebsamen Stadtteil Shinjuku.

In Kassel ist die Demonstration der Höhepunkt der Klimastreik-Woche, die an der Universität stattgefunden hat. Die Veranstalter rechnen laut eigenen Angaben mit 6000 bis 8000 Teilnehmern.

Anlass für den neuerlichen globalen Klimastreik von Fridays for Future ist auch die UN-Klimakonferenz Anfang Dezember in Madrid, wo es um die Klimaschutzzusagen der Staaten, den internationalen Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten sowie die Finanzierung von Klimaschäden durch Dürren und Stürme geht. Allein in Berlin werden an diesem Freitag 50.000 Teilnehmer erwartet.

Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast meldete sich noch vor dem Beginn des Klimastreiks in einem Video zu Wort.

Eine Umfrage im Auftrag des Europaparlaments ergab, dass aus Sicht der Bürger der Kampf gegen den Klimawandel für die Abgeordneten die höchste Priorität haben sollte. Die Verkehrsinformationszentrale VIZ kündigte auf Twitter "erhebliche Verkehrsstörungen" in Mitte und Tiergarten an. Bei einer Kundgebung am Berliner Platz nannte Mitorganisator Julius Debus das Klimapaket der Bundesregierung "eine inhaltliche Verhöhnung unserer Forderungen".

Für Deutschland fordert Fridays For Future unter anderem, unverzüglich alle Subventionen für fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas zu streichen sowie ein Viertel der Kohlekraft abzuschalten. Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung reicht aus ihrer Sicht nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen. "Das ist nicht das Ende der Klimabewegung, wir haben gerade erst angefangen". Sie kündigten Mahnwachen, Blockaden und Besetzungen von Tagebauen und Kraftwerken an.

In Stuttgart machen sich um 12 Uhr mehrere Demozüge auf den Weg zu einer zentralen Kundgebung um 13.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Brandenburger Politiker, Bündnisse und die Kirche riefen die Demonstranten zu einem Gewaltverzicht auf.

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