London: Koch bekämpfte Attentäter mit Narwal-Stoßzahn

Ermittler sperren den Bereich in London

Er hatte Verbindungen zu islamistischen Terrorgruppen, berichtet die britische Nachrichtenagentur PA. Unterdessen ist eine Debatte über die routinemäßige vorzeitige Entlassung von Häftlingen entbrannt. Der Angriff am Freitag sei von einem "Krieger des Islamischen Staates durchgeführt" worden, teilte der IS über eines seiner Sprachrohre am Samstag mit. Der Terrorexperte Peter Neumann vom Londoner King's College hält die Mitteilung für echt. Er gab aber zu bedenken, dass es sich lediglich um eine Behauptung der Terrormiliz handle. Sie beinhalte keine Details oder Täterwissen.

Ein schwarzer Freitag in Europa: Bei zwei Messerattacken in London sowie im niederländischen Den Haag sind mehrere Menschen getötet und weitere verletzt worden.

Laut Basu war der Täter der Polizei bekannt, er war 2012 wegen Terrorismus verurteilt und erst 2018 auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen worden, musste aber trotzdem eine elektronische Fußfessel tragen. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Menschen nicht gewusst, dass es sich bei der vermeintlichen Sprengstoffweste am Körper des Angreifers nur um eine Attrappe handelte. Die Polizei erschoss ihn dann nach einer Rangelei mit Passanten.

Der britische Premierminister Boris Johnson erklärte nach dem Attentat, es sei ein Fehler, "gewalttätige Kriminelle vorzeitig aus der Haft zu entlassen". Ein Attentäter hatte in der Fishmonger's Hall im Zentrum Londons an einer Veranstaltung teilgenommen. Er habe eine militärische Ausbildungseinrichtung für Terroristen in Kaschmir einrichten wollen. Die Zahl der Polizeistreifen in der britischen Hauptstadt ist nach der tödlichen Attacke an der London Bridge indessen erhöht worden. Ein Passant versuchte demnach, dem Attentäter mit einem Feuerlöscher ins Gesicht zu sprühen, ein anderer hatte sich mit dem Stoßzahn eines Narwals bewaffnet, der in der Gilde-Halle als Verzierung an der Wand hing. Ein dritter geht mit bloßen Händen auf den Attentäter los.

Das bestätigte der Chef der britischen Anti-Terror-Polizei, Neil Basu, in der Nacht auf Samstag laut der britischen Presseagentur PA. Der "Times" zufolge handelte es sich bei dem Mann mit dem Narwal-Stoßzahn um einen polnischen Koch, der in der Fishmonger's Hall arbeitet.

Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen wurde er für so gefährlich gehalten, dass er zu einer Gefängnisstrafe von 16 Jahren verurteilt wurde - wovon der mindestens acht absitzen sollte, wie der zuständige Richter Alan Wilkie verfügte. Polizisten erschossen die Täter.

"Wir gehen davon aus, dass der Angriff innen begann, bevor er (der Täter) das Gebäude verließ und auf der London Bridge weitermachte, wo er festgehalten und schließlich von bewaffneten Polizisten gestellt und erschossen wurde", sagte Basu. Die Menschen hätten ihre eigene Sicherheit riskiert. Der Richter habe seine Pläne als "ernsthaftes, langfristiges Projekt" bezeichnet und gewarnt, dass er ein anhaltendes Risiko für die Öffentlichkeit darstellen könnte. Die Beschreibung des Videos lautet: "Ich habe eben gesehen, wie ein Mann mit einem Messer von der Polizei erschossen wurde". K. sei mit damals 19 Jahren der jüngste in der Gruppe gewesen. Ursprünglich sollte der 28-Jährige nicht wieder freigelassen werden, es sei denn, er werde nicht mehr als Bedrohung angesehen.

Diese Bedingung sei später aufgehoben worden. Im März desselben Jahres fuhr ein Angreifer mit einem Auto auf der Westminster Bridge in mehrere Fußgänger, vier Passanten starben. Doch die Anti-Terror-Polizei deckte das Komplott durch Abhörmaßnahmen auf, nahm die Männer fest - noch bevor sie Termine für die Angriffe festlegen konnte.

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