Mehrere Tote durch Unwetter in Südfrankreich

Regen Symbol DPA 021219

Südfrankreich bereitet sich auf neue schwere Unwetter vor.

Drei Angehörige des französischen Zivilschutzes wurden in der Nacht zum Montag beim Absturz ihres Hubschraubers in der Nähe der Hafenstadt Marseille getötet. Nach Angaben von Innenminister Christophe Castaner und seinem Staatssekretär Laurent Nunez wurden die drei Rettungskräfte in der Nähe der Stadt Le Rove im Departement Var gefunden. Bei schweren Unwettern im Département Var waren am Sonntag zwei Menschen gestorben. Drei Männer sterben bei einem Hubschrauberabsturz.

Die drei Helfer seien auf dem Weg zu einem Rettungseinsatz gewesen, so das Aussenministerium. Im Beisein von Staatschef Emmanuel Macron findet an diesem Montag im Hof des Pariser Invalidendoms die Gedenkfeier für die getöteten Soldaten statt. Demnach wurden weitere Strecken im Département Alpes-Maritimes zeitweise gesperrt.

In dem Departement waren am Sonntag zwei Menschen durch die Unwetter ums Leben gekommen.

Bei dem Verstorbenen handle es sich um einen Pferdestallbesitzer, der auf seine Tiere aufpassen wollte, als ihn die Fluten mit sich rissen, teilte die Präfektur mit. Im Dorf Saint-Paul-en-Forêt wurde den Angaben zufolge ein Schäfer in seinem Auto ebenfalls von den Fluten weggerissen. Zwei Stunden später sei seine Leiche gefunden worden. Der Zugverkehr in der Region wurde teilweise eingestellt. Zwischen der Hafenstadt Cannes und Grasse fuhren keine Züge mehr. Der Bahnverkehr sollte demnach frühestens am Montagvormittag wieder aufgenommen werden, sollte die Wetterwarnung bis dahin aufgehoben sein.

In Alpes-Maritimes blieben am Montag nach Angaben der Präfektur rund 50 schulische Einrichtungen geschlossen. Das für den Abend angesetzte Fußballspiel zwischen AS Monaco und Paris Saint-Germain wurde wegen des Unwetters von den monegassischen Behörden abgesagt. Kulturveranstaltungen wurden abgesagt. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, Waldgebiete zu meiden.

Sintflutartige Regenfälle hatten bereits vor einer Woche in den beiden Départements zu ungewöhnlich schweren Überschwemmungen geführt. Strassen verwandelten sich in Flüsse, Schienen wurden überflutet, hunderte Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Noch immer gilt für knapp 150 Gemeinden der Notstand.

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