Rechtsextremismus bei KSK: Kramp-Karrenbauer will "konsequent und hart" vorgehen

Rechtsextremismus bei KSK: Kramp-Karrenbauer will

Nach Bekanntwerden eines neuen Skandals um Rechtsextreme in der Bundeswehr kündigt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer Konsequenzen an.

Die Bundeswehr kämpft wieder mit einem Neonazis-Verdacht in den eigenen Reihen. Man plane "gesetzgeberische Maßnahmen zur leichteren Entlassung von Personen, die derartig schwerwiegende Dienstvergehen begangen haben", sagte ein Ministeriumssprecher dem Tagesspiegel am Sonntag.

Beim Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr stehen weitere Soldaten unter Rechtsextremismusverdacht. Einem der Soldaten sei die Ausübung seines Dienstes bereits untersagt worden. Der Verdächtige soll den Angaben zufolge wohl in den kommenden Tagen aus dem Dienst entfernt werden. Ein dritter werde als Verdachtsfall geführt. Weil Informationen darüber an die Öffentlichkeit gelangt seien, habe man diese Operation nun aber "vorzeitig einstellen" müssen. Deshalb werde nun offiziell ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Laut der Zeitung will das Ministerium zudem Strafanzeigen gegen Unbekannt "wegen Geheimnisverrates" stellen. Neben Reichsbürgern oder Diskussionen um Hitlergrüße und Rechtsrock auf Partys soll nun ein Unteroffizier der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) ein Rechtsextremist sein.

Den Unteroffizier, der mehrfach in Afghanistan im Einsatz war, hatte der MAD nach "Bams"-Informationen schon seit Längerem auf dem Radar". Radikale hätten in der Truppe keinen Platz, sagt sie.

Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der "Bild am Sonntag" bestätigte, wird ein Unteroffizier in der Feldwebellaufbahn schnellstmöglich vom Dienst beim KSK suspendiert.

"Wir nehmen jeden Fall sehr, sehr ernst, und wir untersuchen insbesondere auch, ob dahinter Netzwerke und Verbindungen liegen", sagte die Ministerin weiter. Bei der Eliteeinheit KSK, zu deren Aufgaben die Rettung und Befreiung von Menschen aus Gefangenschaft, Geiselnahme oder terroristischer Bedrohung im Ausland gehört, ist seit Längerem von rechtsextremen Tendenzen einzelner Mitglieder die Rede. Der Chef des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Christof Gramm, hatte kürzlich von rund 20 Verdachtsfällen beim KSK gesprochen.

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