Google-Gründer Page und Brin ziehen sich zurück

Sergeï Brin und Larry Page- gemaltes Porträt

Larry Page 2018 bei einem Treffen von Technologiefirmen mit Präsident Trump in New York. Der Nachfolger Pages steht schon fest.

1998 hatten Page und Brin Google gegründet, 2015 wurde Alphabet als neue Holding für alle Geschäftsfelder von Google aus der Taufe gehoben.

Google-Gründer Larry Page (46) tritt mit sofortiger Wirkung als Vorstandschef beim US-Internetriesen Alphabet zurück. Das haben die beiden Google-Gründer am Dienstag im Google-Blog mitgeteilt. In dem Brief schreiben sie weiter, dass sie als Verwaltungsratsmitglieder weiterhin aktiv bleiben wollen. Das gab das Unternehmen in einer Firmenmitteilung bekannt.

Demnach würden Alphabet und Google keine zwei CEOs und einen Präsidenten benötigen. Bis sie ihre wichtige Botschaft nennen, vergehen einige Zeilen darüber, welchen Innovationen Google in seiner Firmengeschichte hervorgebracht hat - die Google-Suche, Google Maps sowie Anwendungen wie etwa Google Photos.

Page und Brin sollen jedoch ihre Posten im Verwaltungsrat behalten, der dem Vorstand übergeordnet ist. "Nachdem Alphabet nun gut etabliert ist, und Google und die anderen Teile effektiv als eigenständige Unternehmen arbeiten, ist es einfach an der Zeit, die Unternehmensstruktur zu vereinfachen".

Die Mitteilung erfolgte nach Börsenschluss in Amerika.

Sie machten Google zu einem der größten Konzerne der Welt - und sich selbst zu Milliardären. Anleger nahmen die News gelassen auf, am Aktienmarkt gab es nachbörslich zunächst kaum eine Reaktion.

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