Bei "Knotfest": Slipknot-Fans verbrennen Schlagzeug von Evanescence

Slipknot

Aktuell veranstalten Slipknot wieder ihre legendären "Knotfest"-Festivals".

Doch bei ihrem letzten Konzert eskalierten vor allem die Fans und sorgten dafür, dass dieses abgebrochen werden musste.

Beim "Knotfest" in Mexiko-Stadt kam es am Wochenende zu chaotischen Szenen. Wegen einer durchbrochenen Absperrung musste das Tagesfestival vorzeitig abgebrochen werden. Sie stürmten erbost die Bühne, auf der schon die Ausrüstung von Evanescence stand und steckten das Schlagzeug in Brand. Die Auftritte der US-Rockband Evanescence ("Bring Me to Life") sowie des Festival-Veranstalters und -Headliners Slipknot ("Duality") fielen dadurch ins Wasser.

"Im Sinne der Sicherheit für die Fans wurde entschieden, dass weder Slipknot noch die Evanescence auf die Bühne gehen konnten", ließ Slipknot verlauten. Videos von dem Vorfall kursieren unter anderem auf Twitter.

Da während des Auftritts der Band Behemoth eine Barrikade umgestoßen wurde, die nicht wieder aufgestellt werden konnte, konnte die Sicherheit der Anwesenden nicht mehr gewährleistet werden, erklärten sie in einem Statement.

Das "Knotfest" von 2017 lief reibungsloser ab.

Doch wie es scheint, haben sich die Fans mit dieser Aktion ins eigene Fleisch geschnitten. Denn Slipknot waren wohl dazu bereit, ihre Show am Tag darauf beim "Forcefest", einem weiteren Tagesfestival auf dem gleichen Gelände, kurzfristig nachzuholen. Aus dieser Notlösung wurde allerdings nichts, wie die Band auf Twitter verkündete: "Wir hatten gehofft, dass wir heute auftreten können, aber leider ist auf der Bühne eine Situation entstanden, bei der Equipment zerstört wurde, das für einen Auftritt notwendig gewesen wäre". Man wolle aber nach Mexiko zurückkehren. Nur eine "Handvoll" der 50.000 Festival-Besucher hätten sich der "Wut und der Gewalt" hingegeben. Mit den Worten, dass die Band immer nach Mexiko zurückkommen werde, schlossen sie ihren Beitrag auf Facebook.

Related:

Comments

Latest news

Sophia Thomalla und die Fake-Vorwürfe: So erklärt sich ProSieben
Thomalla wurde aus einem Helikopter geschubst, die Sendung vermittelte den Eindruck, dass sie davon überrascht wurde. Denkbar ist es, denn die Fahrt dauerte 12 Stunden und sie soll nicht die ganze Zeit verbundene Augen gehabt haben.

Queen Elizabeth II. und Angela Merkel: Smalltalk beim Nato-Gipfel in London
Mit Blick auf seine Diagnose eines "Hirntods" der Militärallianz sagte Macron: "Meine Äusserungen haben Reaktionen hervorgerufen". US-Präsident Donald Trump hat beim Empfang der Staats- und Regierungschefs auf dem Nato-Gipfel in London auf sich warten lassen.

Verleumdungsprozess gegen Elon Musk: "Pädo-Typ" als gängige Beleidigung?
Er hatte ein von Musk angebotenes Mini-U-Boot zur Rettung der Fussballmannschaft abgelehnt und als "PR-Trick" bezeichnet. Allerdings legte er noch einmal nach und nannte den 64-jährigen Unsworth später einen "Kindervergewaltiger" .

"Bachelor"-Paar Andrej Mangold und Jenny Lange - Liebesfeuerwerk bei Insta!"
Des Bachelors Liebste hielt ihr Geschenk geheim und überraschte Andrej mit einem romantischen Dinner zu zweit. Jennifer ist für den ehemalige Profi-Basketballer sowohl "Homie", als auch "Lover" und "Soulmate".

"Habe 20 Jahre nicht geweint":Brad Pitt spricht über sein Gefühlsleben
In einem Interview mit einem US-Magazin gab Hollywood-Schauspieler Brad Pitt gerade zu, 20 Jahre lang nicht geweint zu haben. Hopkins antwortete darauf, dass es normal sei, im Alter mehr weinen zu wollen.

Other news