Gemälde nach Diebstahl möglicherweise aufgetaucht

Bild zu Rettungswagen mit Blaulicht

Gotha - Die Beute aus einem der größten Kunstdiebstähle in der DDR vor 40 Jahren ist möglicherweise wieder aufgetaucht.

Das teilte die Stiftung Schloss Friedenstein in Gotha heute mit. Dort werden sie momentan auf ihre Echtheit überprüft. Der Diebstahl zählt zu den spektakulärsten Fällen in der DDR.

Ein Anwalt aus Süddeutschland hatte sich nach den Angaben der FAZ schon im Juli 2018 bei Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch gemeldet und erklärt, dass er eine Erbengemeinschaft vertreten, die die Bilder für 5,25 Millionen Euro wieder an die Stadt Gotha übergeben würde. Diese seien vom Landeskriminalamt Berlin in Kooperation mit den jeweiligen Kriminalisten der betroffenen Bundesländer erfolgt. Es handelt sich um die Werke "Brustbild eines jungen Mannes" von Frans Hals, "Landstraße mit Bauernwagen und Kühen" von Jan Brueghel dem Älteren, "Selbstbildnis mit Sonnenblume" von Anthonis van Dyck, "Alter Mann" von Jan Lievens sowie "Heilige Katharina" von Hans Holbein dem Älteren. Im Januar 1980 waren die Werke von der Direktorin der Ostberliner Gemäldegalerie in einem Gutachten auf einen Wert von 4,5 Millionen Mark (West) geschätzt worden.

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