Mitinitiator der "Ice Bucket Challenge" Pete Frates ist tot

Pete Frates, Mitinitiator der

Nun ist er im Alter von nur 34 Jahren verstorben.

Frates war einer derjenigen ALS-Kranken, die die Idee der Mutprobe mit einem Eiswasserkübel ("Ice Bucket Challenge") früh aufgriffen, um die Nervenkrankheit ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken und Spenden zu generieren.

Es war ein regelrechter Hype, der im Sommer 2014 durch die sozialen Medien jagte: Die "Ice Bucket Challenge".

Wie die "Washington Post" schreibt, sei Frates am Montag im Kreise seiner Familie in der Nähe von Boston friedlich eingeschlafen. Menschen auf der ganzen Welt filmten sich 2014 dabei, wie sie sich einen Kübel eiskalten Wasser über den Kopf kippten, um auf ALS aufmerksam zu machen - auch viele international bekannte Stars beteiligten sich daran.

Prinzip des Internet-Hits war es, dass die Videos der Duschen ins Internet gestellt wurden.

Die nassen Teilnehmer nominierten in den Videos dann andere Leute, es ihnen gleichzutun. Im Kampf gegen ALS kamen so weltweit Millionen zusammen. "Unser Mitgefühl und Beileid geht an seine Familie", teilte NBA-Rekordchampion Boston Celtics mit.

Das Eishockeyteam der Boston Bruins nannte Frates, der im College in Boston Baseball gespielt hatte, die "Definition einer Inspiration".

Der ehemalige College-Baseballspieler sei "nach einer heldenhaften Schlacht" gegen die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) verstorben. Selbst daran erkrankt, erkannte der frühere Sportler, dass das Internetphänomen nützlich sein könnte, um Spendengelder zur Forschung an einem Heilmittel zu sammeln. Sie haben Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen und Atmen, bleiben in der Regel aber geistig fit.

Die meisten ALS-Patienten sterben in den ersten drei Jahren nach Ausbruch der Krankheit, Pete kämpfte ganze sieben Jahre lang - für seine Ehefrau Julie und die gemeinsame Tochter Lucy.

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