BVB-Prag: Dortmund mit Dreierkette

Roman Bürki

Tomas Soucek hatte für den zwischenzeitlichen Ausgleich der Tschechen gesorgt (43.). Ab der 77. Minute kämpfte Dortmund nur noch zu zehnt - Julian Weigl musste mit Gelb-Rot vom Platz.

Ein Spaziergang wurde es gegen den bereits ausgeschiedenen Außenseiter nicht. Denn der Keeper entschärfte in den ersten 45 Minuten gleich mehrere hochkarätige Tormöglichkeiten. Dazu sorgte die frohe Kunde aus Mailand vom Barcelona-Tor für weiteren Jubel. Und Reus hätte den Dortmunder Vorsprung weiter ausbauen können. Doch der Kapitän scheiterte zwei Mal (15./23.) frei vor Prags Torwart Ondrej Kolar. Auch Hummels, der nach seiner Sperre in der Bundesliga wieder ins Team rückte, hatte eine gute Gelegenheit (4.). Der Sieg gebe dem BVB für die letzten Spiele des Jahres Kraft.

Borussia Dortmund hat das Achtelfinale der Champions League mit einem Sieg gegen Slavia Prag erreicht.

Mit zunehmender Spieldauer kam Slavia aber immer besser ins Spiel.

"Wir sprechen von Barcelona, wir sprechen von Inter, aber niemand spricht von Slavia", hatte BVB-Coach Lucien Favre gewarnt - und der Schweizer sollte Recht behalten. Dabei parierte Bürki gleich dreimal bei Chancen von Peter Olayinka (8.), Milan Skoda (30.) und Lukas Masopust (34.) glänzend. Die Belohnung folgte kurz vor der Pause, als Soucek traf. Ganze 20 Minuten waren schon gespielt, bis sich Kommentator Marco Hagemann entschuldigend an die Betroffenen wandte und sich im Namen des Dienstes entschuldigte - man tue alles um die Störungen zu beseitigen. Alles stand wieder auf Null.

Dortmund drückte von Beginn auf den Führungstreffer, doch die erste Großchance gehörte den Gästen aus der "Stadt der hundert Türme". Der Ex-Leverkusener wurde von Favre wieder in das zentrale Mittelfeld beordert - eine gute Wahl. Julian Brandt tauchte links im Sechszehner auf und traf in die kurze Ecke, Sancho holte sich den Assist für die Vorlage - und der BVB war im Fernduell mit Mailand wieder obenauf. "Er schafft uns viele Räume", meinte Hummels.

Doch Slavia blieb weiter brandgefährlich. Eine weitere Bürki-Parade gegen Skoda (73.) und ein Kopfball von Ondrej Kudela (74.) trieben den Puls von Favre in die Höhe. Das hatten die Schwarz-Gelben nicht nur Schlussmann Roman Bürki, sondern auch dem FC Barcelona zu verdanken.

Der SPORTBUZZER zeigt, welche Teams sich schon für die KO-Phase der Champions League qualifiziert haben.

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