O2 informiert über 5G-Ausbau

5G Telefonica Sendemast Funkmast Mobilfunkmast	Bildquelle Telefónica

Mehrere Partner gegen Abhängigkeit Im Bezug auf den Aufbau von 5G-Netzen war in den letzten Monaten immer wieder sehr laut über die Beteiligung von Huawei als Netzwerkausrüster diskutiert worden - vor allem die USA hatten Sicherheitsbedenken gegen das chinesische Unternehmen erhoben. Nachdem die Telekom und Vodafone schon erste sehr limitierte 5G-Angebote in Großstädten gestartet haben, hat jetzt auch Telefónica in einer Mitteilung seine Vorhaben rund um den neuen Mobilfunkstandard konkretisiert. Zwar nur punktuell an einigen wenigen Orten, aber immerhin. Telefónica Deutschland (O2) und die Drillisch Netz AG (1&1), die ebenfalls 5G-Frequenzbereiche ersteigert haben, bieten ihren Kunden dagegen noch nirgends in Deutschland die Möglichkeit, mit 5G unterwegs zu surfen. Der Chef von Telefónica/O2 hatte nach Abschluss der 5G-Versteigerung sogar gejammert, dass die 5G-Versteigerung nicht gut für Deutschland sei.

Bislang investiert Telefónica Deutschland nach eigenen Aussagen jährlich rund eine Milliarde Euro, den Großteil davon ins Netz.

Gegenüber Barkin und anderen deutschen Medien hat Telefónica die Echtheit des Schreibens inzwischen bestätigt. Dabei startet der 5G-Ausbau in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt und soll dort bis Ende 2021 größtenteils abgeschlossen sein. Bis Ende 2022 sollen 30 Städte mit insgesamt 16 Millionen Einwohnern versorgt sein.

Im kommenden Jahr will Telefónica Deutschland im ländlichen Bereich mehr als 10.000 LTE-Standorte auf- oder ausbauen. So will das Unternehmen der stetig wachsenden Nachfrage nach Mobilfunkdaten gerecht werden und seine urbane Marktführerschaft verteidigen. Da auch in der bestehenden 4G-Infrastruktur Huawei-Technik verbaut sei und 5G darauf aufbaue, geht Telefónica davon aus, dass es "enorme Rück- und Umbauarbeiten" benötigen würde, sollte das Verbot tatsächlich kommen. So errichtet Telefónica aktuell ein 5G-Campusnetz zusammen mit Ericsson für Mercedes Benz-Cars in Sindelfingen.

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