Essen: Rote Zahlen bei Konzern Galeria Karstadt Kaufhof

Streik von Kaufhof und Karstadt-Beschäftigte

Der Tarifstreit bei der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof ist beendet: Das Unternehmen und die Gewerkschaft Ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 26.500 Beschäftigten des Handelsriesen geeinigt. Sie müssen auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten.

Verdi-Verhandlungsführer Orhan Akman bezeichnete es als "Riesenerfolg", dass mit dem Konzern eine Rückkehr in den Flächentarifvertrag ab 2025 vereinbart werden konnte.

Einbußen bringt der Tarifvertrag vor allem für die Kaufhof-Beschäftigten. "Verdi erwartet, dass die Geschäftsführung nun die Stärken des Warenhauses zusammenführt und die stationären und Online-Vertriebskanäle sinnvoll ausbaut und vernetzt", erklärte Akman. Der Konzern steckt trotz der Fusion weiter in den roten Zahlen.

Essen. Allein die Karstadt-Sparte macht nach Angaben ihres Vorstandschefs in diesem Jahr 78 Millionen Euro Miese. Im kommenden Geschäftsjahr seien davon bereits 130 Millionen Euro geplant.

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