Freispruch! "Mission Lifeline"-Retter haben ihren Kapitän zurück"

Claus-Peter Reisch hatte die

Rund anderthalb Jahre nach einer Rettungsaktion im Mittelmeer ist der "Lifeline"-Kapitän Claus-Peter Reisch in Malta vom Vorwurf der falschen Registrierung des Schiffs freigesprochen worden".

Daraufhin gab es noch ein juristisches Nachspiel: Maltesische Behörden warfen ihm vor, sein Boot sei "nicht korrekt registriert" gewesen. In erster Instanz verurteilte ein Gericht ihn zur Zahlung von 10.000 Euro, wogegen er Berufung einlegte.

Reisch hatte im Juni 2018 mit seiner Crew 234 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet und musste tagelang auf die Erlaubnis für einen Hafen warten, weil Italien und Malta dem Schiff ein Anlegen verweigert hatten.

"Wow, unglaublich. Ich habe gewonnen", twitterte Claus-Peter Reisch (58).

Nun ist der Kapitän des Migranten-Rettungsschiffs im Berufungsverfahren freigesprochen wurden. Allerdings könne es nicht mehr eingesetzt werden, weil es die Anforderungen für eine Flagge nicht mehr erfülle, erklärte Steier.

Die NGO habe aber ein neues Schiff. Die "Rise Above" - ein ehemaliges Torpedofangboot - werde gerade in Norddeutschland hergerichtet. Das Schiff erhielt erst nach mehreren Tagen die Erlaubnis zum Einlaufen in einen maltesischen Hafen. Das kleinste EU-Land sieht sich in der Migrationsfrage von der EU alleine gelassen und fordert, dass auch andere Staaten Migranten übernehmen.

Der Freispruch könnte bedeuten, dass der Verein Mission Lifeline mit Sitz in Dresden sein Rettungsschiff zurückbekommt. Der erste Einsatz soll im Frühjahr sein. Das habe nun vermutlich zu dem Urteil beigetragen. Mission Lifeline und Reisch waren stets der Meinung, dass die Verurteilung in erster Instanz politisch motiviert war - um Hilfsorganisationen von der Rettung von Migranten abzuhalten.

"Der Freispruch (.) ist ein Sieg der Menschenrechte". Reisch stammt aus Landsberg am Lech. Mit der war er letztes Jahr unerlaubt mit Migranten an Bord in italienische Gewässer gefahren.

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