Speicherchips zu günstig - Samsung muss Gewinneinbruch verzeichnen

Fallende Preise für Speicher-ICs das schleppende Smartphone-Geschäft und preisdruck bei Displays hat Samsung im ersten Quartal einen Gewinneinbruch gebracht

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung Börsen-Chart zeigen hat wegen gesunkener Preise für Speicherchips im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch erlitten. Das Betriebsergebnis sei 2019 wohl um 53 Prozent auf umgerechnet 21,23 Milliarden Euro (27,7 Billionen Won) und damit auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gesunken, teilte der weltgrößte Speicherchip- und Smartphone-Hersteller unter Verweis auf vorläufige Zahlen mit. Obendrein dürfte das Unternehmen das fünfte Quartal in Folge einen Rückgang des operativen Gewinns verbuchen: Im vierten Quartal sei dieser schätzungsweise um 34 Prozent auf umgerechnet 5,44 Milliarden Euro geschrumpft, hieß es. Wie üblich legt der Konzern genauere Geschäftszahlen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor. Analysten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet.

Die Samsung-Zahlen lagen über den noch düstereren Markterwartungen. Samsung selbst hatte Anfang November einen steigenden Chip-Bedarf bei Rechenzentren-Kunden in den kommenden Monaten vorausgesagt. Der Tiefpunkt bei Preisen für Speicherchips könnte erreicht sein. Auch die Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China stimmt zuverlässig. Mit Halbleitern verdienen die Südkoreaner mit Abstand das meiste Geld.

Um sich im Geschäft mit Smartphones gegen die stärker werdende Konkurrenz durch chinesische Anbieter wie Huawei, OnePlus oder Xiaomi zu behaupten, will Samsung mehr 5G-Geräte und faltbare Produkte einführen.

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