FC Bayern: Kahn und Rummenigge flüchten sauer - Flick mächtig unter Druck

Am Samstag kommt es zum Duell zwischen dem Club und dem FC Bayern

Der 54-jährige Badener hatte im Trainingslagers in Doha noch mindestens zwei Spieler für die Defensive und den offensiven Flügel gefordert, Salihamidzic reagierte danach auf einer Pressekonferenz irritiert über den öffentlichen Vorstoß seines Trainers.

Im Max-Morlock-Stadion folgte im Grunde nur die Bestätigung.

Flick atmete trotz der deftigen Blamage immerhin erst einmal auf. Der FC Bayern brauche in der jetzigen Situation Spieler, die sofort weiterhelfen würden. "Aber klar: Mit dem Ergebnis kann ich nicht zufrieden sein".

Neu-Vorstand Oliver Kahn räumte zusammen mit Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge vorzeitig und not amused den Tribünenplatz. "Wichtig war, dass es uns gelungen ist, die Spieler verletzungsfrei über die Runden zu bekommen", sagte der Trainer von Bayern München nach dem peinlichen 2:5 (1:1) bei der Rückrunden-Generalprobe beim Zweitliga-16. Besser gesagt, kein weiterer. Vielleicht müsse der FC Bayern aber auch, fügte Flick trotzig an, "zwei bis drei Wochen überbrücken". Wir haben ein intensives Trainingslager hinter uns und einen langen Rückflug.

"Es war noch unrund", sagte Nationalspieler Joshua Kimmich zur ersten Hälfte, in der es mit einer namhaften Formation auch nur zu einem 1:1 reichte. Alphonso Davies glich das Nürnberger 1:0 von Michael Frey aus.

Die zweite Hälfte belegte, wie gefährlich die dünne Personaldecke der Bayern ist. Ausfallen werden die Abwehrspieler Niklas Süle, Javi Martínez und Lucas Hernández sowie die Angreifer Kingsley Coman und Serge Gnabry. Und Kimmich ist eben gesperrt.

Aus Sicht von Sportdirektor Hasan Salihamidzic ist die Diskussion mit Trainer Hansi Flick über Winter-Neuzugänge beim FC Bayern beendet. "Gemeinsam werden Hasan und ich noch einmal analysieren, was machbar ist und was nicht", erklärte Flick zu etwaigen Transferaktivitäten.

Der Trainer fordert Spieler, der Sportdirektor ist verstimmt.

Der Wintertransfermarkt ist schwierig. Salihamidzic weiter: "Unsere Mannschaft sinnvoll zu verstärken, ist nicht leicht". "Das Thema ist für mich durch. Und für Hansi meinem Eindruck nach auch", sagte der 43-Jährige der "Bild am Sonntag". Die Zeit zur personellen Nachbesserung verrinnt. "Außerdem ist der Transfermarkt im Winter dünn", sagte Salihamidzic. Der Sportdirektor sieht die Ziele des FC Bayern durch die derzeitige Personallage mit mehreren verletzten Spielern aber nicht in Gefahr. Nicht nur Flick spricht die lauernden Gefahren an.

Flick bleibt - auch wegen der berechtigten Hoffnung auf die pünktliche Rückkehr von Torjäger Robert Lewandowski in Berlin - ein "Optimist" mit Blick auf das brisante Duell mit Jürgen Klinsmanns Herthanern. "Auch wenn wir im Moment weniger sind, haben wir noch genügend Qualität, um in Berlin zu gewinnen". "Das war nur ein Freundschaftsspiel".

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