Medienbericht über Finanzprobleme: "Hans im Glück" soll verkauft werden

Burgerlokal

Hirschberger verkaufte 2014 sein erstes Unternehmen Sausalitos, eine Kette von Cocktailbars, an einen Finanzinvestor - wohl auch, um sich stärker auf die Expansion von Hans im Glück zu konzentrieren.

Die Burger-Kette Hans im Glück steht angeblich vor dem Verkauf. 2015 sorgte die Kündigung eines Franchisenehmers von "Hans im Glück" für Aufsehen, der seine Restaurants daraufhin in "Peter Pane" umbenannte.

Und nun soll der Verkauf des Unternehmens an die Backwerk-Gründer obendrein noch deutlich weniger Geld einbringen als erhofft, laut Handelsblatt nach Abzug von Schulden gerade einmal 26,1 Millionen Euro.

Doch davon müssten noch weitere hohe Zahlungen, darunter an drei Geschäftsführer, getätigt werden, sodass für Hirschbergers Treuhandgesellschaft AML Invest sogar ein Minus in Millionenhöhe zu Buche stehen könnte. Laut des Berichts würden Hirschbergers Anwälte daher versuchen, Anspruchsberechtigte zu einem Teilverzicht zu bewegen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, würden das Unternehmen operative Probleme drücken, die zu einem Verkauf unter hohem Druck führen könnten. Als Käufer nennt das Handelsblatt Hans-im-Glück-Minderheitseigner Gerd Bühler und die Gründer der Brötchenkette Backwerk, Dirk Schneider und Hans-Christian Limmer.

Ein möglicherweise lukrativeres Geschäft mit Finanzinvestoren scheint somit für Hirschberger vom Tisch.

Liquiditätsprobleme hätten jedoch zuletzt das Unternehmen geplagt, wie Gründer Thomas Hirschberger in einem Protokoll einer Gesellschafterversammlung erklärt habe. Lässt sich Hirschberger dagegen auf den Verkauf ein, drohen Verluste.

Das Unternehmen "Hans im Glück" exisitert seit 2010. Beendet war damit das Kapitel der mexikanischen Speisen und Getränke für Hirschberger aber noch nicht.

Sausalitos warf Hirschberger 2017 vor, Führungskräfte abgeworben zu haben und forderte 2017 eine Millionenentschädigung. Am Ende einigten sich beide Seiten auf einen Vergleich, Hirschberger trat dabei seine Minderheitsrechte ab. 2016 kam es zum Zerwürfnis mit dem Partnerunternehmen Paniceus. Die Eröffnungsfeier des Ulmer Ablegers gehe dann im Frühling/Frühsommer über die Bühne. 2018 stieg Unternehmer Bühler mit 6,5 Millionen Euro bei der Burgerkette ein, sicherte sich zehn Prozent der Firma und ein umfassendes Vorkaufsrecht, das er nun mit den Backwerk-Gründern durchsetzen will. Auffällig: Vapiano wie Hans im Glück haben nach ersten Erfolgen sehr rasch, vielleicht zu rasch, expandiert.

Und die Erfolgsgeschichte sollte auch im Ausland fortgeschrieben werden. Daneben gibt es auch Filialen in Singapur, Österreich und der Schweiz.

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