Die Queen gibt beim Megxit nach

Royale Familie

In der britischen "Daily Mail" schilderte die auf Verhaltensforschung spezialisierte Psychologin ausführlich, welche Rolle Meghan Markle in der Trennung Prinz Harrys vom Königshaus spielte. Es handele sich jedoch um "komplizierte Fragen, die zu regeln Zeit braucht". Meghan, die sich vor ihrer Heirat einen Namen als TV-Soap-Star machte, könnte wohl mit Angeboten aus Hollywood rechnen.

Umjubelt von Hunderttausenden, galten Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) bei ihrer Hochzeit im Mai 2018 als modernes Gesicht der britischen Königsfamilie. Die beiden hatten zuvor angekündigt, sich aus der ersten Reihe der Royals zu verabschieden und zeitweise in Nordamerika leben zu wollen.

Die Queen, Thronfolger Prinz Charles (71) und Prinz William (37) sollen ihre Teams angewiesen haben, schnell mit Regierungen und den Mitarbeitern des Paares "an umsetzbaren Lösungen" zu arbeiten. Harrys mit Hund und Kind nach Vancouver abgereiste Frau Meghan wurde per Skype zugeschaltet. Fest steht aber: Harry, William und Charles sollen sich anschließend in separate Autos gesetzt haben und einzeln das Landhaus der Queen in Sandringham verlassen haben. In einer Stellungnahme nach einem Krisentreffen auf ihrem Landsitz zeigte sie sich ungewohnt milde, familienorientiert und wohlwollend. Der Tenor ihres Schreibens: Harry und Meghan sollen ihr neues Leben in Kanada und Großbritannien genießen. Auch wenn sie es vorgezogen hätte, die beiden weiterhin Vollzeit im Dienst der Krone zu behalten, verstehe sie den Wunsch, ein unabhängigeres Leben zu führen. Man habe sich auf eine Übergangsphase geeinigt, in der "die Sussexes" Zeit in Kanada und im Vereinigten Königreich verbringen werden. Es müssten noch weitere Entscheidungen in den nächsten Tagen getroffen werden, teilte die Queen mit.

Der Experte für royales Protokoll, William Hanson, attestierte Harry und Meghan "sehr schlechtes Benehmen", weil sie die Queen und die anderen Royals nicht vorab über ihren Schritt informiert hätten.

London - Prinz Harry und Prinz William haben scharfe Kritik am Bericht einer britischen Zeitung über das Verhältnis der Brüder zueinander geübt. Das gab der Palast in einer Mitteilung um 18 Uhr deutscher Zeit bekannt.

Herzogin Meghan jedoch nutzte, so schildert es die Fachfrau in ihrem Psychogramm, ihre Position eiskalt aus: Die gebürtige US-Amerikanerin habe sich dem Vernehmen nach bei Hofe nicht willkommen gefühlt, wurde mit ihrer Schwägerin Kate Middleton und ihrem Schwager Prinz William nie richtig warm und hatte angeblich schwer daran zu knabbern, dass sich ihr Traumbild vom Prinzessinnenleben nicht erfüllte. Dazu zählt auch Harrys Erbe von seiner Mutter Prinzessin Diana, die vor mehr als 20 Jahren bei einem Autounfall in Paris starb. In einem Fernsehinterview anlässlich einer Afrikareise hatte Harry vor wenigen Monaten eingeräumt: "Wir sind derzeit sicherlich auf unterschiedlichen Pfaden". Derzeit wohnen sie in Windsor.

Umstritten ist zum Beispiel, wie sich der Herzog und die Herzogin von Sussex "finanziell unabhängig" machen wollen. Für die Psychologin steht außer Frage, dass Prinz Harry nach dem Tod von Lady Di eine starke Frauenfigur in seinem Leben vermisste - bis Meghan Markle auf der Bildfläche erschien und scheinbar eine Lücke zu füllen vermochte.

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