Queen gibt Enkel Harry ihren Segen

Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen sich weitgehend zurückziehen

Kurz vor einem Krisengipfel der Royals zur künftigen Rolle von Harry und seiner Frau Meghan wehren sich der Prinz und sein älterer Bruder William gegen einen Medienbericht über ihre Beziehung. Und Meghan soll durch ihre frühere Arbeit als Schauspielerin ("Suits") und im Mode-Bereich ebenfalls mehrere Millionen verdient haben.

Es habe Übereinstimmung darin gegeben, dass es "eine Periode des Übergangs geben wird, in dem der Herzog und die Herzogin von Sussex in Kanada und Großbritannien ihre Zeit verbringen werden". Die Queen habe darum gebeten, dass in den kommenden Tagen endgültige Entscheidungen getroffen werden.

Gemeint sind damit wahrscheinlich die eigentlichen Knackpunkte des neuen Lebens von Harry und Meghan: Beispielsweise muss geklärt werden, welche Geschäfte sie künftig tätigen dürfen, ob sie ihre Titel behalten und wer für ihre Sicherheit aufkommt.

Kurz vor dem Treffen demonstrierten Harry und William aber erstmals wieder Einigkeit. Der Herzog und die Herzogin von Sussex hatten am vergangenen Mittwoch überraschend erklärt, sich weitgehend von ihren royalen Verpflichtungen zurückziehen und unabhängiger leben zu wollen (hier lesen Sie mehr). In einer Stellungnahme schrieben die Royals am Montag: "Für Brüder, die sich so sehr um die Fragen der psychischen Gesundheit sorgen, ist der Gebrauch von aufrührerischer Sprache auf diese Weise beleidigend und potenziell schädlich". Harry habe die Vorstellungen über seine künftige Rolle im Königshaus auf Wunsch der anderen Royals bereits schriftlich vorgelegt.

Auf der Homepage des Königshauses gibt es das Original-Statement der Queen zum Nachlesen.

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge unterstützen 45 Prozent der Briten die Entscheidung des Paares, nur 26 Prozent sind dagegen. "Das ist eine Institution, die auf das Jahr 1066 und weiter zurückgeht". Meghan sei überambitioniert gewesen, sagte Hanson in einem Pressegespräch in London. Aber das Statement kommt, nachdem die Times unter Berufung auf einen angeblichen Insider behauptet hatte, der Grund für Harrys Rückzug vom Königshaus sei, dass William Meghan nicht freundlich aufgenommen hätte und die beiden konsequent verdrängt habe. Doch was brachte das Fass zum Überlaufen? Auch in der "Daily Mail" wird spekuliert, dass Harry und Meghan bereit sein könnten, ihre Titel abzugeben.

Die Queen, Thronfolger Prinz Charles (71) und Prinz William (37) sollen ihre Teams angewiesen haben, schnell mit Regierungen und den Mitarbeitern des Paares "an umsetzbaren Lösungen" zu arbeiten. Charles, das ist bekannt, will das Königshaus verschlanken.

Fühlt sich Harry ausgestoßen und tritt deswegen die Flucht nach vorne an? Tom Bradby begleitete das Paar auf eine Reise ins südliche Afrika im Herbst. Harry sprach von unterschiedlichen Pfaden, auf denen er und sein Bruder William sich befänden. Meghan machte deutlich, dass sie sich unfair behandelt fühlt. Den Vorwurf, sie hätten der Familie keinerlei Vorwarnung gegeben, weist Bradby zurück. Dieser Bericht blieb ohne Dementi, und auch Harry hatte schon öffentlich zugegeben, dass die Beziehung zu seinem zwei Jahre älteren Bruder nicht mehr so eng ist wie früher. Überraschend sei allenfalls der Zeitpunkt gewesen, zu dem das Paar seine Entscheidung selbst veröffentlichte.

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