Royales Krisentreffen: Harry darf in Teilzeit gehen

William und Kate mit ihren Kindern George Charlotte und Baby Louis

Hochrangige Mitglieder der britischen Königsfamilie befanden sich jedoch bislang nicht unter den Auswanderern. Mit ihrer Stellungnahme konnte Queen Elizabeth diese zwar nicht klären, vielmehr schien sie aber einen anderen Zweck zu erfüllen: Mit der Demonstration von familiärem Zusammenhalt nahm das Statement der britischen Boulevardpresse den Wind aus ihren Segeln.

Ihre Familie und sie selbst unterstützten den Wunsch von Harry und Meghan, ein "neues Leben als junge Familie zu schaffen".

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben ihren Rückzug als Mitglieder des britischen Königshauses bekanntgegeben. Später wurde das Land auf Kanada eingegrenzt: Die Herzogin wurde als Meghan Markle in den USA geboren, hat aber als Schauspielerin ("Suits") einige Jahre in Kanada verbracht.

Premierminister Johnson äußerte sich daraufhin optimistisch: "Ich bin absolut zuversichtlich, dass sie das klären werden", sagte der Tory-Politiker - und fügte hinzu, dass ihnen dies wahrscheinlich besser ohne besondere Ratschläge von ihm gelinge.

In dieselbe Kerbe schlug der "Daily Mirror": Die 93-jährige Queen habe "Selbstlosigkeit" bewiesen, während ihr Enkel und dessen Frau die Monarchin "respektlos" behandelt hätten. Die kanadische Regierung erwägt etwa, den Schutz des prominenten Paares zu übernehmen. Gemeint sind damit wahrscheinlich die eigentlichen Knackpunkte des neuen Lebens von Harry und Meghan: Beispielsweise muss geklärt werden, welche Geschäfte sie künftig tätigen dürfen, ob sie ihre Titel behalten und wer für ihre Sicherheit aufkommt. Es seien noch "viele Gespräche nötig". Außerdem respektiert sie ihren Wunsch, nicht mehr von öffentlichen Geldern leben zu wollen. Ein Freund von Prinz Charles sagte der Zeitung über Harry: "Er hat keine unbegrenzten Ressourcen".

Finanzen: Laut dem "Mirror" wurden Harry und Meghan gebeten, einen Plan vorzustellen, wie sie ihre finanzielle Unabhängigkeit erreichen wollen. In einem Krisengespräch am Montag hatte Königin Elizabeth II. die Pläne grundsätzlich gebilligt. Demnach sei Herzogin Meghan nicht mit Absicht vom Krisentreffen ausgeschlossen worden.

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