Stellungnahme der Prinzen - Harry und William empört über Zeitungsartikel

Meghan und Harry wollen künftig gemeinsam mit ihrem Sohn in Großbritannien und Kanada leben finanziell unabhängig sein und sich teilweise von ihren Verpflichtungen zurückziehen

Mit ihrer Wortwahl drücke sie Enttäuschung und Unmut über den von Harry und Meghan gewählten Weg, sich aus der ersten Reihe der Royals zurückzuziehen, aus.

In britischen Medien wie etwa dem "Guardian" wurde am Mittwoch aber auch diskutiert, ob rassistische Töne gegen Meghan, die afroamerikanische Wurzeln hat, den Rückzug des Paares bewirkten.

Kurz vor dem Treffen hatten sich Prinz Harry und sein älterer Bruder William gegen einen neuen Medienbericht über ihr Verhältnis gewehrt. Auffällig: Die Monarchin nannte die beiden darin nicht Herzog und Herzogin von Sussex.

Bei der Zusammenkunft der Royals wurde Harry und Meghan vorerst eine "Übergangsperiode" von der Queen gewährt, in der sie in Großbritannien und Kanada leben dürfen.

Ihre Familie und sie selbst unterstützten den Wunsch von Harry und Meghan, ein "neues Leben als junge Familie zu schaffen". Auch wenn sie es vorgezogen hätte, die beiden weiterhin Vollzeit im Dienst der Krone zu behalten, verstehe sie den Wunsch, ein unabhängigeres Leben zu führen. Auch beim EU-Austritt des Vereinigten Königsreichs werden Einzelheiten über die künftige Zusammenarbeit erst in einer solchen Übergangsphase ausgehandelt. Es handele sich dabei um eine komplexe Angelegenheit für die Familie und es noch einiges zu tun. "Ich habe darum gebeten, dass endgültige Entscheidungen in den nächsten Tagen getroffen werden", so die Queen. Mit ihrer Stellungnahme konnte Queen Elizabeth diese zwar nicht klären, vielmehr schien sie aber einen anderen Zweck zu erfüllen: Mit der Demonstration von familiärem Zusammenhalt nahm das Statement der britischen Boulevardpresse den Wind aus ihren Segeln.

"Das Bemerkenswerteste an diesem Statement ist vielleicht, dass die Queen sie als 'Harry und Meghan' bezeichnet und ihre royalen Titel nicht nennt. Könnte ein großer Hinweis auf die Zukunft sein", twitterte beispielsweise Russell Meyers vom "Daily Mirror".

Wie genau das Herzogpaar seine zukünftige Rolle als Teilzeit-Royals gestalten will, ist allerdings noch unklar. Theoretisch ist alles möglich. Doch theoretisch ist er als Prinz geboren.

Hier gibt es das Buch "Meghan: Von Hollywood in den Buckingham-Palast".

Zuvor hatte der kanadische Finanzminister Boll Morneau britische Presseberichte zurückgewiesen, wonach Trudeau der britischen Königin Elizabeth II.in Aussicht gestellt habe, die Sicherheitskosten für Harry und Meghan zu übernehmen.

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