Désirée Nosbusch: Schwere Missbrauchs-Vorwürfe gegen ermordeten Ex-Freund

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1981 startete mit "Nach Mitternacht" auch ihre Schauspielkarriere. Die Schauspielerin war ab 1983 mit ihrem Manager Georg Bossert zusammen - sie war damals 18 und er 44 Jahre alt.

In einem von Tanja Valérien geführten Podcast-Interview der Zeitschrift "Donna" sprach die 55-Jährige über ihre damalige Beziehung. Auf die Frage Valériens, ob ein so viel älterer Freund nicht der Alptraum aller Eltern sei, antwortete Désirée Nosbusch: "Das war nicht nur der Alptraum meiner Eltern, das war auch mein Alptraum".

"Das war nicht das, was es nach außen hin schien", wird die Schauspielerin unter anderem von der "Bild"-Zeitung zitiert". Das war keine Beziehung, wo zwei Menschen beschlossen hatten, wir wollen jetzt zusammen sein - egal ob Altersunterschied oder nicht. Ich war gefangen. Ich wurde unterdrückt. Nosbusch: "Ich war nicht stark genug, um mich aus dem zu lösen". Dafür verantwortlich macht sie ihre Erziehung und Sozialisation, aber auch den Zeitgeist: "Ich kam vielleicht aus einem Elternhaus oder aus einer Welt, wo jeder, der älter und erwachsener ist, erst mal recht hat, und ich dachte, wenn so was passiert, dann bin vielleicht ich schuld".

"Ich nehme auch den Namen dieses Menschen nicht mehr in den Mund".

Zwar erzählte die Schauspielerin schon in früheren Interviews, dass die Beziehung nicht gerade glücklich gewesen sei, sie Bossert auch nicht geliebt habe - von dem eigentlichen Horror ahnte aber niemand etwas. Heute, 30 Jahre später, bricht die nun 55-Jährige ihr Schweigen darüber, was ihr damals in der Beziehung widerfahren ist: Sie wirft dem Rundfunk- und Fernsehproduzent, der 1995 von seinem Sohn ermordet wurde, vor, sie missbraucht zu haben.

In dem Podcast sagte sie jetzt: "Würde er noch leben und könnte er sich rechtfertigen, würde ich noch ganz andere Dinge erzählen". So habe ich irgendwann beschlossen, das wäre unfair, dass ich mehr dazu nicht sage.

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