Désirée Nosbusch: Schwere Missbrauchs-Vorwürfe gegen ermordeten Ex-Freund

Nosbusch_16012020

1981 startete mit "Nach Mitternacht" auch ihre Schauspielkarriere. Die Schauspielerin war ab 1983 mit ihrem Manager Georg Bossert zusammen - sie war damals 18 und er 44 Jahre alt.

In einem von Tanja Valérien geführten Podcast-Interview der Zeitschrift "Donna" sprach die 55-Jährige über ihre damalige Beziehung. Auf die Frage Valériens, ob ein so viel älterer Freund nicht der Alptraum aller Eltern sei, antwortete Désirée Nosbusch: "Das war nicht nur der Alptraum meiner Eltern, das war auch mein Alptraum".

"Das war nicht das, was es nach außen hin schien", wird die Schauspielerin unter anderem von der "Bild"-Zeitung zitiert". Das war keine Beziehung, wo zwei Menschen beschlossen hatten, wir wollen jetzt zusammen sein - egal ob Altersunterschied oder nicht. Ich war gefangen. Ich wurde unterdrückt. Nosbusch: "Ich war nicht stark genug, um mich aus dem zu lösen". Dafür verantwortlich macht sie ihre Erziehung und Sozialisation, aber auch den Zeitgeist: "Ich kam vielleicht aus einem Elternhaus oder aus einer Welt, wo jeder, der älter und erwachsener ist, erst mal recht hat, und ich dachte, wenn so was passiert, dann bin vielleicht ich schuld".

"Ich nehme auch den Namen dieses Menschen nicht mehr in den Mund".

Zwar erzählte die Schauspielerin schon in früheren Interviews, dass die Beziehung nicht gerade glücklich gewesen sei, sie Bossert auch nicht geliebt habe - von dem eigentlichen Horror ahnte aber niemand etwas. Heute, 30 Jahre später, bricht die nun 55-Jährige ihr Schweigen darüber, was ihr damals in der Beziehung widerfahren ist: Sie wirft dem Rundfunk- und Fernsehproduzent, der 1995 von seinem Sohn ermordet wurde, vor, sie missbraucht zu haben.

In dem Podcast sagte sie jetzt: "Würde er noch leben und könnte er sich rechtfertigen, würde ich noch ganz andere Dinge erzählen". So habe ich irgendwann beschlossen, das wäre unfair, dass ich mehr dazu nicht sage.

Related:

Comments

Latest news

Organspende: Wie sich die Bremer Abgeordneten im Bundestag entscheiden
Für die Menschen im Land, weil sie die Organspende zur Normalität mache, aber auch für die anderen europäischen Länder. Die Widerspruchslösung hätte 2018 theoretisch nur den "Zugriff" auf 217 zusätzliche Organspender ermöglicht, sagt er.

"Invictus Games" kommen nach Düsseldorf
Ministerpräsident Armin Laschet von der CDU wünscht sich, dass Prinz Harry bei den von ihm initiierten Spielen an Bord bleibt. Harry war früher als Soldat in Afghanistan im Einsatz und hatte berichtet, dass ihn seine Erfahrungen dort verändert hätten.

Leute: Dr. Motte will wieder Loveparade in Berlin
In den Monaten nach der Loveparade-Katastrophe von Duisburg hatte der Künstler noch den nun angekündigten Schritt ausgeschlossen. Bis heute sei kein Spendengeld an diese gezahlt worden, trotz offensichtlicher Notwendigkeit.

Royales Krisentreffen: Harry darf in Teilzeit gehen
Ihre Familie und sie selbst unterstützten den Wunsch von Harry und Meghan , ein "neues Leben als junge Familie zu schaffen". Hochrangige Mitglieder der britischen Königsfamilie befanden sich jedoch bislang nicht unter den Auswanderern.

Stellungnahme der Prinzen - Harry und William empört über Zeitungsartikel
Ihre Familie und sie selbst unterstützten den Wunsch von Harry und Meghan , ein "neues Leben als junge Familie zu schaffen". Wie genau das Herzogpaar seine zukünftige Rolle als Teilzeit-Royals gestalten will, ist allerdings noch unklar.

Other news