Auto: BMW ruft in USA über 300 000 Autos zurück

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Der deutsche Autobauer BMW muss wegen fehlerhafter Airbags tausende Fahrzeuge in den USA zurückrufen. Betroffen sind 356.920 Pkw in den USA, wie die dortige Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mitteilte.

Auch Teile des hilfsweise nach dem Takata-Skandal eingebauten Airbagsystems könnten explodieren, teilte die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde am Freitag mit. Die Behörde hatte bereits mitgeteilt, dass auch andere Automarken betroffen sein könnten. Diese wurden eingesetzt, weil die ursprünglichen Airbags des japanischen Herstellers Takata einen Defekt hatten und ausgetauscht werden mussten. Darunter befinden sich auch die deutschen Autobauer Volkswagen, dessen Tochter Audi sowie Daimler mit seinen Vans. In Deutschland seien 210.000 Autos betroffen, hieß es seinerzeit. Produziert hatte Takata schätzungsweise 10 Millionen der möglicherweise fehlerhaften Teile für den amerikanischen Markt.

Bei den jetzt zurückgerufenen Airbags handelt es sich bereits um Austauschmodelle, die nach Bekanntwerden der Probleme im Jahr 2014 eingebaut wurden. Zu stark auslösende Luftkissen, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleudern, werden mit zahlreichen Verletzungen und Dutzenden Todesfällen in Verbindung gebracht. Takata hat in Amerika ein Schuldgeständnis wegen Herstellerfehlern abgegeben und eine Milliardenstrafe akzeptiert. "Für die nun verbauten Airbags wird ein anderes Treibmittel für die Explosion genutzt", sagt der BMW-Sprecher.

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