Bose in Bonn: Unternehmen schließt Filialen

Bose Store in Deutschland

Bose, Hersteller von Audioprodukten wie Soundanlagen und Kopfhörer, hat beschlossen alle stationären Läden in Europa, Australien, Japan und Nordamerika zu schliessen. Gemäss "Heise Online" sind insgesamt 119 Geschäfte betroffen. Grund dafür ist kein schwindendes Interesse an der Marke selbst, sondern der zunehmende Kauf über das Internet. Damit zieht sich der Audio-Experte aber nicht komplett vom Markt zurück: In Ländern wie China, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Indien, Südkorea und allgemein in Südostasien bleiben die meisten Filialen vorerst erhalten.

Der US-Konzern will den betroffenen Mitarbeitern weltweit nach eigenen Angaben Sozialleistungen wie Abfindungen und Unterstützung bei der Jobsuche anbieten. Wievielen Personen gekündigt wird, verrät Bose ausdrücklich nicht.

Das Unternehmen wurde 1964 von Amar Gopal Bose gegründet, einem Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Allerdings verleihen diese Aktien keine Stimmrechte; das MIT profitiert also von Dividenden, kann aber nicht Einfluss nehmen. 2011, zwei Jahre vor seinem Tod, spendete der Firmengründer dem MIT die Mehrheit an der Bose Corporation.

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