Mehr Tote durch Lungenkrankheit in China

Corona-Virus aus China- Malaysia

Der Ausbruch der Krankheit fällt in eine heikle Zeit, weil in China Millionen Menschen zu ihren Familien unterwegs sind, um das Neujahrsfest zu feiern.

Vorbereitungen des Gesundheitssystems auf ein Auftreten des neuen Virus in Deutschland sind laut Drosten gleichwohl notwendig. So müssten sich deutsche Krankenhäuser Gedanken machen, wie sie Infizierte isolieren und intensivmedizinisch betreuen können. Behandlungsplätze seien sowieso rar.

Die Infektion sei in Seattle bei einem Reisenden aus China nachgewiesen worden, teilte die für Seuchen zuständige US-Behörde CDC mit.

Seit der Ausbreitung des Sars-Virus hat sich in China viel verbessert. Fast 200 weitere Menschen in der Stadt im Alter von 25 bis 89 Jahren sind infiziert worden - 35 davon in "kritischem" Zustand und weitere neun "schwer krank", so die Behörden.

Das rätselhafte Virus hat einen weiteren Menschen das Leben gekostet.

Allgemein sieht Virologe Drosten Deutschland allerdings gut gewappnet. Dazu zähle ein nationaler Pandemie-Plan und eine gute Koordination von Schutz- und Bekämpfungsmaßnahmen durch das Robert-Koch-Insitut.

Lungenkrankheit im Vormarsch, ist bald auch Deutschland betroffen?

Zuerst war das Coronavirus in der chinesishen Metropole Wuhan aufgetreten, auf einem Fisch- und Geflügelmarkt. Aus der Stadt wurden auch die meisten Erkrankten gemeldet. Auch in Chinas Nachbarländern gibt es bereits bestätigte Fälle, sowie einen ersten Coronavirus-Patienten in den USA. Je ein Verdachtsfall wird derzeit in Australien und auf den Philippinen geprüft. Das italienische Gesundheitsministerium kündigte an, Verdachtsfälle an Bord in Rom landender Flugzeuge aus Wuhan künftig zu überprüfen.

Das in China entdeckte neue Coronavirus hat die USA erreicht: Bei einem US-Bürger, der von einer Reise aus Zentralchina zurückgekehrt war, wurde eine Erkrankung durch das Virus diagnostiziert, wie die US-Gesundheitsbehörde CDC bestätigte. Die Gesamtzahl der registrierten Todesopfer stieg damit auf vier.

Die WHO hat wegen der Lungenkrankheit ihren Notfallausschuss einberufen.

Die WHO wird am Mittwoch zusammenkommen, um angesichts des Krankheitsausbruchs über die Ausrufung eines internationalen Gesundheitsnotstandes zu entscheiden.

Es gebe keine Belege dafür, dass sich der Virus einfach von Mensch zu Mensch übertrage wie bei einer Grippe. Die Details der Maßnahme seien aber noch nicht bekannt, sagte das Unternehmen Young Pioneer Tours, das seinen Sitz in China hat. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Experten warnen außerdem vor einer Übertragung von Mensch zu Mensch.

Die neue Lungenkrankheit Coronavirus breitet sich in China - und auch über die Grenzen des Landes und des asiatischen Kontinents hinaus - weiter aus. Eine erster Krankheitsfall durch den neuen Erreger wurde aus den USA gemeldet. Weil viele Chinesen dann verreisen, graut es Experten jetzt schon vor einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.

Klar ist: Das neue Virus ist gefährlich. Jetzt werden immer mehr Infektionen in anderen Ländern bekannt.

Forschende des britischen Centre for Global Infectious Disease Analysis am Imperial College London schätzen die Zahl der Infizierten auf mehr als 1700. Auch die drei betroffenen Personen waren vorher nach Wuhan gereist. Sie hatten sich allerdings nicht auf dem Tiermarkt aufgehalten, der nach amtlichen Angaben mit vielen anderen der Infektionen in Verbindung gebracht wurde. Es ist daher das menschliche Immunsystem selbst, das den Mikroorganismus bekämpfen muss. Diese Erfahrungen habe man mit ähnliche Coronaviren, wie Sars oder Mers gemacht. China habe aber gute Überwachungs- und Quarantänesysteme, um den Ausbruch zu kontrollieren, fügte der Wissenschaftler hinzu. Ein Sprecher sagte, es habe nur zwei Wochen gedauert, das neue Coronavirus zu identifizieren und ein wirksames Überwachungs- und Quarantäne-System zu installieren.

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