Ursula von der Leyen will Ein- und Zwei-Cent-Münzen abschaffen

Eurocents

Für die meisten von uns ist das Kleinstgeld dagegen einfach nur lästig, wenn in der Schlange beim Supermarkt wieder einmal ein Kunde eine ganze Hand voll winziger Kupferstücke durchzählt, um festzustellen, ob es seinen Einkauf passend bezahlen kann. Doch damit könnte bald Schluss sein.

Linken-Fraktionschef Martin Schirdewan warnte: "So störend für viele die Ein- und Zwei-Cent-Münzen im Alltag sind, muss gerade für diejenigen, für die jeder einzelne Cent zählt, sichergestellt sein, dass die Verbraucherpreise durch die Abschaffung der Münzen nicht steigen werden".

Diese drei Dokumente bestimmen, was in diesem Jahr aus Brüssel zu erwarten ist: Die EU-Kommission wird am Mittwoch ihr Arbeitsprogramm vorstellen, und dazu gehören drei Listen, welche Initiativen wann geplant sind, welche alten Vorhaben der Vorgänger-Kommission unter Jean-Claude Juncker gestrichen werden könnten und in welchen Bereichen die Behörde Bürokratie abbauen will.

Die mögliche Abschaffung der 1- und 2-Cent-Münzen stößt bei der Oesterreichische Nationalbank (OeNB) nicht auf Ablehnung.

Auch interessant: Diese 2-Euro-Münze ist 1.600 € wert - hast du sie im Geldbeutel? Beträge mit einer 8 oder 9 an der zweiten Nachkommastelle werden aufgerundet.

Italien, Finnland und Irland handhaben das teilweise bereits seit Jahren so.

Dabei ist das Kleingeld teuer: die Prägung einer 1-Cent-Münze kostet etwa 1,65 Cent. Laut der Tagesschau hat die Kommission noch gar nicht alle Länder über den Plan informiert. Anders noch in Deutschland: Hier sind die 0,99 Cent Preise noch üblich.

Zahlen die Kunden dann am Ende drauf?

Argumente sind bzw. waren unter anderem, dass Herstellung und Transport einer Ein-Cent-Münze ihren Nennwert übersteigen. "Die Ein- und Zwei-Cent-Münzen sind eine riesige Ressourcenverschwendung an wertvollen Metallen", erklärte er in Berlin. Dafür wurden rund 7.000 Tonnen Stahl und gut 415 Tonnen Stahl verbraucht. Die Menschen auf der Insel bekommen der Tagesschau zufolge bereits seit November kein Kupfergeld mehr - auch keine Fünf-Cent-Münzen. Alleine in Wien sind rund 800 Millionen 1-Cent-Münzen und 600 Millionen 2-Cent-Münzen im Umlauf, erläuterte Augustin gegenüber ORF-"Wien heute". Manche erinnern sich daran, dass die Europäische Zentralbank gerade erst das größte Barzahlungsmittel, den 500-Euro-Schein, abgeschafft hat. Diese Ankündigung enttäuscht den CSU-Wirtschaftspolitiker Ferber; er hätte sich konkrete Vorschläge für den Aufbau einer Anti-Geldwäschebehörde auf EU-Ebene gewünscht.

Er fürchtet, dass insgeheim die komplette Abschaffung des Bargeld vorbereitet werden könnte.

Diese Pläne kommen nicht überall gut an. Der Schritt dürfe auf keinen Fall dazu dienen, den Ausstieg aus dem Bargeld vorzubereiten.

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