Medien - München - Kein Vergleich in Rechtsstreit um den Pumuckl

Der Pumuckl in der Hängematte

Der Sender hat laut Klägerin an einer Folge aus dem Jahr 1999 kein Ausstrahlungsrecht mehr und soll Schadensersatz zahlen, was der BR in dieser Höhe ablehnt.

In der Verhandlung schlug das Landgericht München I zunächst eine finanzielle Lösung im Pumuckl*-Fall vor. Dabei könnte es um mehr als nur eine Pumuckl-Folge gehen. 6000 Euro für eine Folge und insgesamt 30.000 Euro für alle fünf Folgen, die die Drehbuchautorin geschrieben hatte. Deswegen hat die Drehbuchautorin den Bayerischen Rundfunk (BR) verklagt. Dies sei laut Aussage des Gerichts "wirtschaftlich vernünftig".

Der vom Gericht vorgeschlagener Vergleich ist allerdings erst einmal gescheitert. Sonst kämen die Episoden in einen "Giftschrank", so der Vorsitzende Richter. Die Frau lehnte ab. Sie verlangt unter anderem für die ausgestrahlte Folge 35.790 Euro plus Zinsen.

Der BR hingegen ist der Auffassung, dass die Nutzungsrechte weiterhin bestehen, weshalb die Ausstrahlung der Folge gerechtfertigt war und die Autorin nur Anrecht auf ein Wiederholungshonorar habe. Im Jahr 2008 war die frühere Pumuckl-Zeichnerin Barbara von Johnson gegen den BR vor Gericht gezogen, weil der Sender auf seiner Homepage eine Bildergalerie des Klabautermanns ohne Erwähnung ihres Namens zeige.

Grund für die entgegengesetzten Auffassungen ist, dass die Parteien die Auswirkungen eines im Jahr 2000 geschlossenen Vertrags verschieden auslegen. Nach Angaben der Kläger, seien mit diesem Vertrag die Nutzungsrechte Ende 2012 ausgelaufen.

Einen vorangegangenen vergleichbaren Rechtsstreit hatte die Zeichnerin durch zwei Instanzen gewonnen.

Noch ist im Pumuckl-Streit also nichts entscheiden.

Die bisher sieben infizierten Corona-Patienten in Bayern befinden sich in einem stabilen gesundheitlichen Zustand.

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