IBM-Chefin Ginni Rometty tritt zurück

IBM steckt schon länger in einem tiefgreifenden Konzernwandel der bislang noch nicht die erhofften Erfolge brachte Ginni Rometty

Nun hat Ginni Rometty, ihren Rücktritt angekündigt und geht in den Ruhestand. Ihr Nachfolger steht schon fest.

Rometty, die bei IBM eine Ära geprägt hatte, bleibt noch bis Jahresende in dem Unternehmen. Er wird den Posten des CEO ab dem 6. April 2020 innehaben.Arvind Krishna sei "ein brillanter Technologieexperte, der eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Schlüsseltechniken wie künstlicher Intelligenz, Cloud, Quantencomputer und der Blockchain gespielt hat", wird Rometty in der Pressemitteilung zitiert. Die 62-Jährige wird bis zum Ende des Jahres 2020 noch als Executive Chairman of the Board im Konzern verbleiben und dann in den Ruhestand gehen. 40 Jahre lang war sie im Unternehmen tätig, seit 2012 als CEO. Zuvor hatte Rometty die Vertrieb- und Marketingsparte von IBM verantwortet.

Rometty hatte IBM durch den Aufkauf von mehr als 65 anderen Firmen sowie interne Umstrukturierungen tiefgreifend umgeformt. Einst kleine Start-ups wie Google und Amazon, die man lang nicht als Konkurrenten ernst genommen hatte, drangen immer stärker in den Bereich der Geschäftsanwendungen vor und teilten sich gemeinsam mit Microsoft das schnell wachsende Geschäftsfeld des Cloud Computing auf. Dennoch hatte IBM unter ihrer Leitung mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen.

Um zur Konkurrenz aufzuschließen, kündigte IBM 2018 in einem gewagten Schritt den Kauf der in North Carolina ansässigen Softwarefirma Red Hat für 34 Milliarden Dollar an. Der künftige Chef Krishna galt als Architekt des Deals.

Anleger reagierten positiv auf die Ankündigung des Chefwechsels, die Aktie drehte nachbörslich ins Plus und stieg um mehr als vier Prozent.

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