US-Umweltbehörde stützt Bayer weiter im Glyphosat-Konflikt

Die US-Umweltbehörde EPA stärkt Bayer nun den Rücken Sie hält den Bestandteil Glyphosat im Gegensatz zu einigen Gerichtsurteilen weiterhin nicht für krebserregend

Weiter betonte er: "Die Herausforderung ist dabei, eine rechtliche Regelung für künftige Klagen zu finden - Bayer wird den Verkauf von Glyphosat ja nicht vollständig einstellen".

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer erwägt laut einem Pressebericht im Zuge der US-Glyphosatrechtsstreitigkeiten, den Unkrautvernichter nicht länger an Privatanwender zu verkaufen.

Bayer kann Unterstützung in Sachen Glyphosat derzeit gut gebrauchen - der Konzern ist in den USA mit über 42.700 Klägern konfrontiert.

Die US-Umweltbehörde EPA stärkt Bayer nun den Rücken Sie hält den Bestandteil Glyphosat im Gegensatz zu einigen Gerichtsurteilen weiterhin nicht für krebserregend

Die Auswirkungen einer solchen Vertriebsbeschränkung wären verkraftbar, da Bayer den weitaus größten Teil des Glyphosat-Geschäfts mit professionellen Kunden in der Landwirtschaft macht.

Bayer selbst kommentierte die Medienberichte nicht.

Damit hält die EPA trotz der hitzigen öffentlichen Debatte um Glyphosat an ihrer Linie fest, die den bisherigen US-Gerichtsurteilen bei Klagen gegen Bayer wegen angeblicher Krebsgefahren entgegensteht. Sonst könnte ihm womöglich ein Debakel wie im letzten Jahr drohen, als die Aktionäre ihm die Entlastung verweigerten. Die ersten drei US-Prozesse wegen angeblich krebserregender Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto hatte Bayer verloren und hohe Schadenersatz-Urteile kassiert. Denn der Bericht der Behörde erhöhe den Druck auf die Kläger, mit denen Bayer kurz vor einer Einigung zu stehen scheine. Zuletzt hatte am Markt eine Summe von 10 Milliarden Dollar die Runde gemacht.

Related:

Comments

Latest news

Tage Quarantäne: Von Wahn nach Wuhan: Luftwaffe unterwegs nach China
Maas betonte, unter den Deutschen, die ausgeflogen werden sollen, sei nach derzeitigem Kenntnisstand "niemand, der infiziert ist". In einem so genannten Medical Assessment Center sollten sie umgehend auf Symptome des neuartigen Coronavirus untersucht werden.

Edeka reduziert Coca-Cola-Angebot nach Streit um Preise und Rabatte
Laut " Lebensmittel Zeitung " werden "nationale Differenzen" sowie "Unstimmigkeiten auf internationaler Ebene" als Gründe genannt. Der Konzern hatte vergangenen November nicht nur die Preise erhöht, sondern auch die Bedingungen für Händler angepasst .

Brexit: Visum, Zoll & Co. - Das ändert sich für Großbritannien-Urlauber
Die Spitzen der Republik Österreich plädierten für gute und enge Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien . Der französische Staatschef Emmanuel Macron nannte den EU-Austritt ein "historisches Alarmzeichen".

Nach Unfall mit sieben Toten: Raser von Südtirol kommt ins Kloster
Bei dem Unfall wurden sechs Personen sofort getötet, eine lebensgefährlich verletzte Frau starb am Tag danach im Krankenhaus. Er hatte angegeben, dass seine Freundin ihn kurz vor dem Unglück verlassen habe und er deshalb viel Alkohol getrunken habe.

Umweltschutz: Frankreich schafft Bonpflicht für Kleinbeträge ab
In Deutschland hatte es zuletzt viele Diskussionen über die Einführung der Bonpflicht für Kleinbeträge gegeben. Plastikbecher sollen schon vorher in Restaurants und öffentlichen Einrichtungen verboten werden.

Other news