Angst vor Virus: Chinas Aktienmärkte sacken in den Keller | Hintergründe

Angst vor Virus: Chinas Aktienmärkte sacken in den Keller | Hintergründe

Zum Handelsauftakt fiel der Shanghai Composite Index dennoch um 8,73 Prozent, während der Component Index im südchinesischen Shenzhen um 9,13 Prozent absackte.

Am ersten Handelstag nach den verlängerten Ferien um das asiatische Neujahrsfest sind die chinesischen Aktienmärkte wegen der Coronavirus-Epidemie (mehr über die aktuellen Entwicklungen lesen Sie hier) abgestürzt.

Viele Aktien fielen gleich zu Beginn um die zehn Prozent, die als Handelslimit festgelegt sind, weil sich die Anleger um den Zustand der weitgehend still stehenden zweitgrößten Volkswirtschaft sorgten.

Die Finanzmärkte in China haben am Montag die größten Verluste seit der Börsenkrise 2015 verzeichnet.

Die Maßnahme soll die Funktionalität des chinesischen Geldmarktes und Bankensystems sicherstellen. Dabei hinterlegen Banken Wertpapiere als Sicherheiten. Laut dem Finanzdienst Bloomberg wäre die geplante Geldspritze die größte seit 2004. Die Ausbreitung des Virus hatte den Börsen in den vergangenen Tagen weltweit gehörig zugesetzt. Der DAX stabilisierte sich aber am Montag und notierte am Vormittag um 0,15 Prozent höher bei 13.001,25 Punkten.

Der ATX war kurz nach 14 Uhr mint 0,37 Punkten im Minus, das im Tagesverlauf zuvor auch schon bei 0,7 Punkten gelegen war.

Die Furcht vor den Folgen des Corona-Virus für die chinesische Wirtschaft belastet die Märkte. Der weltgrößte Ölimporteur China hat Flüge gestrichen und Fabriken geschlossen, um die Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit einzudämmen. Alle Fähr- und Zugverbindungen sind hingegen ausgesetzt.

Zuvor hatte die Gesundheitskommission den bisher höchsten Anstieg der Todesfälle und neu nachgewiesenen Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA ist nicht gestattet.

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