VIRUS/GESAMT-ROUNDUP 2: Coronavirus befällt die Wirtschaft - Fallzahlen steigen

Krankenhausmitarbeiter in Zouping

Elf Krankheitsfälle und mehr als hundert Menschen in Quarantäne - das ist allein für Deutschland die bisherige Bilanz des neuartigen Coronavirus. Außerhalb Chinas gibt es inzwischen mehr als 50 Infektionsfälle in mindestens 18 Ländern, davon vier in Deutschland. Für das eingesetzte militärische und zivile Personal sowie für die ehrenamtlichen DRK-Helfer und die Bevölkerung bestehe kein Grund zur Sorge. Die Erkrankten hätten den Befund "gefasst aufgenommen" und seien isoliert worden. Nach ihrer Landung in Frankfurt am Main wurde eine Frau wegen des Verdachts einer Infektion mit dem Coronavirus 2019-nCoV in die Frankfurter Universitätsklinik gebracht. In den übrigen Fällen ging es um andere medizinische Probleme. Die Ministerin kündigte ein mögliches Nachspiel an. Etwa 150 Infektionen sind außerhalb Chinas bekannt, davon acht in Deutschland. Ein deutscher Tourist wurde laut spanischen Behörden auf der Kanareninsel La Gomera positiv auf das Coronavirus getestet. Er habe zuvor "engen Kontakt" mit einer infizierten Person in Bayern gehabt.

Zwei der per Bundeswehrflugzeug zurückgekehrten Passagiere aus China haben sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die chinesische Gesundheitskommission teilte am Sonntag in Peking mit, dass die Lungenkrankheit nun insgesamt 304 Menschen in China das Leben gekostet habe. Auch die drei neu angesteckten Patienten seien Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der der erste Betroffene beschäftigt ist. Damit stiegen die Fälle binnen eines Tages noch einmal drastisch an. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für Donnerstag erneut den Notfall-Ausschuss einberufen. Es handle sich um einen Chinesen aus der Millionenstadt Wuhan, dem Ausgangsort der Infektion.

China bekämpft die Seuche unterdessen hart: Erstmals seit Ausbruch des Krankheit wurde auch eine Millionenmetropole außerhalb der schwer betroffenen Provinz Hubei so gut wie stillgelegt. Sie setzten den öffentlichen Verkehr aus und schlossen 46 Autobahn-Mautstellen. Die chinesische Regierung rief am Wochenende außerdem dazu auf, Hochzeiten zu verschieben und Trauerfeiern in kleinem Rahmen abzuhalten, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Chinesische staatliche Medien berichteten, am Montag solle ein Krankenhaus in Wuhan offiziell eröffnen, das wegen der vielen Virus-Patienten im Schnellverfahren erbaut worden war. Rund 1400 erfahrene Militärärzte sollen in der 1000-Betten-Klinik zum Einsatz kommen.

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