Türkei "neutralisiert" mehr als hundert syrische Soldaten

Ankunft syrischer Binnenvertriebener in einem Notlager in Dayr Ballut

Zudem beschossen die türkischen Luftstreitkräfte laut dem Verteidigungsamt insgesamt 101 Objekte der syrischen Armee. "Die Operation geht weiter", hieß es in einer Mitteilung des Verteidigungsamtes.

Zuvor waren bei einem Angriff der syrischen Regierungstruppen in der nordwestsyrischen Region Idlib fünf türkische Soldaten getötet und fünf weitere verletzt worden.

Neben Millionen von Zivilisten werden dort Zehntausende extremistische Kämpfer und Terroristen vermutet.

Mit der jüngsten Attacke verschärft sich die Lage in der Region erneut.

Im letzten syrischen Rebellengebiet Idlib droht nach dem Beschuss türkischer Truppen eine weitere militärische Eskalation. Die Streitkräfte des syrischen Machthabers Baschar al-Assad hätten die Kontrolle über Sarakeb im Nordwesten des Landes übernommen, berichtete das syrische Staatsfernsehen am Samstag. Türkische Truppen töteten daraufhin bei einem Vergeltungsangriff mehrere syrische Soldaten. Nach den intensiven Luftangriffen der vergangenen Wochen liegen ganze Städte in Idlib verlassen da, hunderttausende Menschen flohen nach UN-Angaben seit Anfang Dezember. Im Zuge dessen richtete die türkische Armee zwölf Beobachtungsposten in der Region ein, von denen drei nach türkischen Angaben inzwischen von syrischen Truppen eingekreist sind.

Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Damaskus ein Ultimatum bis Ende Februar für den Rückzug von türkischen Stellungen gestellt. Einem Bericht der Nachrichtenagentur DHA zufolge wurden die Posten mit Panzern und Raketenwerfern verstärkt. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, fehlt den Regierungstruppen nur noch ein 30 Kilometer langer Streckenabschnitt der M5 in der Nachbarprovinz Aleppo, bevor sie die gesamte Autobahn kontrollieren.

Eigentlich hatte die Türkei sich mit Russland als Schutzmacht der syrischen Regierung auf eine Deeskalationszone für Idlib geeinigt. Diese Abmachung scheint mit dem zunehmenden Vormarsch der syrischen Armee nichtig, die in der Region eigenen Angaben zufolge zuletzt die Kontrolle über 600 Quadratkilometer zurückgewann. Am Montag sollte eine Delegation aus Moskau zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage mit türkischen Vertretern in Ankara zusammentreffen, um die Lage in Idlib zu diskutieren. Erste Gespräche am Samstag hatten nach Worten von Außenminister Mevlüt Cavusoglu noch keine Einigung gebracht.

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