USA - Früherer Trump-Vertrauter soll ins Gefängnis

Ex-Trump-Berater Stone

Ein langjähriger Vertrauter von Amerikas Präsident Donald Trump, Roger Stone, soll wegen seiner Rolle in der Russland-Affäre eine lange Haftstrafe bekommen. Bis zu neun Jahre Gefängnis fordern Staatsanwälte. Seine Vergehen seien kein Ausrutscher gewesen. Im November wurde Stone für schuldig befunden, kommende Woche soll das Urteil fallen. Stone müsse dafür bestraft werden, dass er die Untersuchungen des Kongresses zur Russland-Affäre behindert, unter Eid gelogen und Zeugen beeinflusst habe, heißt es in dem am Montag bei einem Gericht in Washington eingereichten Antrag. Das Strafmaß will ein Gericht in Washington noch in diesem Monat festlegen. Stone hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Am Ende fand Mueller in seinen fast zweijährigen Ermittlungen keine hinreichenden Belege für illegale Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau. Stone hatte 2015 für Trump gearbeitet und stand auch danach weiter in Kontakt mit ihm, als eine Art informeller Berater.

Die Vorwürfe drehen sich um einen Hackerangriff auf E-Mail-Server des Dachverbands der Demokraten im Wahlkampf 2016, hinter dem Russland vermutet wurde. Wikileaks hatte während des Wahlkampfs zehntausende interne E-Mails mit teils brisantem Inhalt aus dem Lager von Trumps Rivalin Hillary Clinton veröffentlicht.

Stone steht im Verdacht, als Verbindungsmann zwischen Trumps Wahlkampfteam und Wikileaks fungiert zu haben. Mueller warf Stone vor, vor dem US-Kongress falsche Angaben dazu gemacht zu haben, was er darüber wusste und mit wem er darüber wie kommuniziert hatte. Außerdem soll er einen anderen Zeugen bedrängt haben, falsche Angaben in der Sache zu machen.

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