Lieferengpässe bei iPhones - Coronavirus schadet Apples Geschäft

Lieferengpässe bei iPhones - Coronavirus schadet Apples Geschäft

Das stoppt auch die Rekordjagd des Dax.

Die Ankündigung von Apple hat am Dienstag die Aktienmärkte durchgeschüttelt.

Das Rekordhoch vom Wochenauftakt bei 13.795 Punkten rückt damit wieder weiter weg. Der Leitindex SMI eröffnete rund 0,5 Prozent tiefer. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone sank um 0,42 Prozent. Die bislang vorhergesagten Zahlen für das laufende Quartal seien nicht zu halten, teilte https://www.apple.com/newsroom/2020/02/investor-update-on-quarterly-guidance der US-Konzern am Montag mit. So gebe es bei iPhones Lieferengpässe durch die eingeschränkte Produktion in China.

Apple hatte unter Verweis auf die Coronavirus-Risiken im Januar bereits eine ungewöhnlich breite Spanne von 63 bis 67 Milliarden Dollar Umsatz angegeben. Die Folgen scheinen kaum absehbar zu sein, eine neue Prognose für die kommenden Quartalszahlen nannte Apple nicht. Die Einschränkungen für das Geschäft seien nur vorübergehend, betonte der Konzern.

Schutz bei der Arbeit

Apple gibt wegen der Coronavirus-Epidemie seine Umsatzerwartungen auf. Wegen der neuen Lungenkrankheit blieben Verkaufsgeschäfte und Fabriken geschlossen. Doch im gesamten Land wurden die traditionellen Ferien zum chinesischen Neujahrsfest verlängert, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Es sei ein Weckruf von Apple für scheinbar unbekümmerte Anleger und eine Mahnung, die Konsequenzen der Epidemie für die Wirtschaft nicht zu unterschätzen, kommentierte dies Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader.

Ausserdem sei der Absatz von Apple-Geräten in China selbst zuletzt gedämpft gewesen, da viele Geschäfte – und auch die hauseigenen Stores der Firma – zeitweise geschlossen blieben. Apple will im April bei der Vorlage der Geschäftszahlen Einzelheiten bekanntgeben. Die Geschäftsregion "Greater China" umfasst allerdings auch Hongkong und Taiwan. Aber: "Die iPhone-Lieferengpässe werden vorübergehend den Umsatz weltweit beeinträchtigen".

Apple hatte bereits im Januar vor Beeinträchtigungen für die Produktion gewarnt.

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