ROUNDUP 2: Thyssenkrupp verhandelt mit Finanzinvestoren über Aufzüge - Kone raus

Die Konzernzentrale von ThyssenKrupp

Jetzt soll nur noch mit zwei Gruppen von Finanzinvestoren verhandelt werden.

Bei dem in Finanznöten steckenden Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp rückt der Verkauf der milliardenschweren Aufzugssparte näher.

Wettbewerber Kone ist damit aus dem Rennen. Branchenexperten vermuten hinter der Entscheidung gegen den strategischen Investor die Befürchtung einer langen und umfangreichen Prüfung durch die Kartellbehörden. Falls keine Einigung erzielt werden könne, komme weiterhin ein Börsengang in Betracht, meldet Thyssenkrupp. Dieser wäre dann ab dem Frühsommer möglich. Der NRW-Bezirksleiter der IG Metall und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Thyssenkrupp Elevator, Knut Giesler, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag): "Wir haben durch ein gemeinsames Vorgehen auf Arbeitnehmerseite eine sehr gute Vereinbarung mit der Thyssenkrupp AG und dem Elevator Management ausgehandelt. Damit diese Regelungen auch von dem Käufer anerkannt werden, müssen wir nun zügig eine schuldrechtliche, tarifvertragliche Vereinbarung mit ihm aushandeln". Dabei gehe es insbesondere um Zusagen in Sachen Standorte, Beschäftigte, Investitionen, Forschung und Entwicklung sowie Ausbildung. "Wir wollen eine Einigung noch vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung Ende Februar". Die Angebote lägen "auf einem hohen Bewertungsniveau".

Thyssenkrupp hat die Zahl der Bewerber für die geplante Transaktion der lukrativen Aufzugsparte Elevator zusammengestrichen.

Nach hohen Verlusten im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2019/2020 ist die Eigenkapitalquote zuletzt auf nur noch 5,4 Prozent zusammengeschrumpft, gleichzeitig sitzt das Unternehmen auf einem Schuldenberg von 7,1 Milliarden Euro. Dadurch ist die Verschuldung des Konzerns kräftig gestiegen.

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