Musikpreisverleihung: Billie Eilish, Stormzy und Lewis Capaldi räumen bei Brit Awards ab

Für ihrem Auftritt erhielt Billie Eilish Unterstützung vom

In einem Interview mit BBC hatte sie am gleichen Morgen noch verraten, dass sie sich keine Kommentare auf Social Media mehr durchlese, da ihr dabei zu viel Negativität entgegenschlage. Eilish wurde kürzlich für ihren Erfolg damit belohnt, den Bond-Song "No Time To Die" zu singen - etwas, das Capaldi wohl auch gerne getan hätte. "Ich habe buchstäblich vor zwei Tagen damit aufgehört", sagte die Sängerin, "weil das sonst mein Leben ruiniert hätte". "Je cooler die Dinge werden, die du machen kannst, desto mehr Menschen hassen dich".

Bei den Männern wurde Rapper Stormzy ("Own It") Bester Britischer Solokünstler. Der Preis für das Beste Britische Album ging dieses Mal aber an einen anderen Rapper aus London - an Dave für sein sozialkritisches Debüt "Psychodrama". Sie dankte ihrer Mutter Neneh Cherry, die 30 Jahre zuvor zwei "Brits" gewonnen hatte und sie zu der Preisverleihung in der O2-Arena begleitete. An der impliziten Auffassung, es gebe nicht ausreichend erfolgreiche Musikerinnen, die es wert sind, für die Brit Awards nominiert zu werden, hat sich jedenfalls auch in diesem Jahr nichts geändert.

Als Beste Band wurden die Rocker Foals ("My Number") ausgezeichnet, die sich unter anderem gegen Coldplay und Bastille durchsetzten. Der 21-Jährige wirkte bei seiner Dankesrede überrascht und vollkommen überwältigt. Frontmann Yannis Philippakis sagte in seiner Dankesrede: "Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr mehr Frauen in dieser Kategorie sehen". "Wir sehen uns später". Capaldi erklärte, der Song sei nicht seiner Ex-Freundin, sondern seiner gestorbenen Großmutter gewidmet. "Ich habe mich in letzter Zeit sehr gehasst gefühlt", offenbarte sie mit Tränen in den Augen, nachdem ihr Spice Girl Mel C (46) den Preis in der Kategorie "Beste Internationale Künstlerin" überreicht hatte. Weder in der Band-Kategorie noch beim Album des Jahres waren Frauen aufgeführt. Zum 40. Jubiläum hatten die Organisatoren einige Veränderungen an der Show vorgenommen und damit auch auf sinkende Einschaltquoten in den Vorjahren reagiert. Neben diversen Preisträgern traten der frühere One-Direction-Sänger Harry Styles ("Adore You"), die amerikanische Sängerin und Rapperin Lizzo ("Good As Hell") und Rod Stewart auf.

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