Polizei: Keine Hinweise auf weitere Täter in Hanau

Der Eingang des Schützenvereins Diana Bergen-Enkheim

Die Polizei fahndet derzeit noch nach möglichen weiteren Tätern. Dabei komme es natürlich auch zu vielen Kontrollen, sagte der Polizeisprecher mit Blick auf Spekulationen über Festnahmen.

Das teilte sie am Donnerstagmorgen über Twitter mit. Diese Bars würden oft von Menschen kurdischer Abstammung betrieben, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der, Mehmet Tanriverdi.

Hanau: Forensiker arbeiten an einem Tatort in Hanau-Kesselstadt an einem Mercedes.

Von der Einsatzstelle heißt es, dass mehrere Menschen getötet worden seien. Der Clip wurde offenbar in einer Privatwohnung aufgenommen.

Darin sagt der Mann, in den USA existierten unterirdische Militäreinrichtungen, in denen Kinder misshandelt und getötet würden. Dort würde auch dem Teufel gehuldigt. Amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände "jetzt kämpfen". Dank Zeugenaussagen und Videos konnten rasch Hinweise auf den Täter und das Fahrzeug gewonnen werden. Auch zum Geisteszustand des mutmaßlichen Schützen gibt es keine Angaben.

Polizisten mit Maschinenpistolen sichern die Umgebung.

R. hat auch ein Bekennerschreiben veröffentlicht und Videos, in dem er Verschwörungstheorien verbreitete. Einer der Tatorte ist eine Shisha-Bar. Die Polizei war zwar auch dort mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Ermittlungen zu ihrer Identität seien noch nicht abgeschlossen. Menschen stehen in der Nähe der mit Flatterband abgesperrten Bereiche und weinen.

Ein 43-jähriger Deutscher schießt in zwei Shisha-Bars und in einem Kiosk in Hanau um sich und tötet neun Menschen.

Zuvor hatte er getwittert: "Die Gedanken sind heute Morgen bei den Menschen in Hanau, in deren Mitte ein entsetzliches Verbrechen begangen wurde". "Mit den Verletzten hoffen wir, dass sie bald wieder gesund werden". Insgesamt gibt es elf Tote, weitere Menschen werden schwer verletzt. Am Mittwochabend gegen 22 Uhr hat ein Mann in zwei Shisha-Bars um sich geschossen.

Es soll nun geprüft werden, ob die anstehenden Faschingsumzüge in Deutschland und Treffpunkte von Migranten verstärkt geschützt werden sollen, sagte Herrmann.

Auf einem Foto aus dem Stadtteil Kesselstadt war ein mit Thermofolie abgedecktes Auto zu sehen.

In Hanau (Hessen) ist es am Mittwochabend zu einer Bluttat gekommen. Augenzeugen sollen demnach von acht bis neun Schüssen berichtet haben. Die Spuren wurden mit Farbspray markiert.

Die Polizei forderte Passanten und Schaulustige auf, den Bereich zu verlassen.

UPDATE 01:55 Uhr: Oberbürgermeister Claus Kaminsky sagte soeben auf Bild.de: "Es ist kaum schlimmer vorstellbar". Sie seien Freunde oder Angehörige von den Opfern, berichten sie.

Auch die Hanauer Bundestagsabgeordnete Katja Leikert zeigte sich auf Twitter erschüttert: "In dieser fürchterlichen Nacht in Hanau wünsche ich den Angehörigen der Getöteten viel Kraft und herzliches Beileid". Nicht weit entfernt in einer Seitenstraße lagen Patronenhülsen auf dem Fußweg, auch hier war noch unklar, was genau passiert war. "Aufgrund der noch gesperrten Zufahrten und laufenden Ermittlungen bleiben die Heinrich-Heine-Schule und die Kinderburg und Kinderhaus West geschlossen", schrieb Kaminsky.

Hanau liegt im Main-Kinzig-Kreis etwa 20 Kilometer östlich von Frankfurt/Main und hat etwa 100.000 Einwohner. Bei Kahl verläuft die bayerisch-hessische Landesgrenze.

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