Trump-Vertrauter Stone zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt | BR24

Ein langjähriger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump Roger Stone ist wegen seiner Vergehen im Zusammenhang mit der Russland-Affäre zu einer Haftstrafe von mehr als drei Jahren verurteilt worden

Der Ex-Berater von Donald Trump wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Trump hat sich nun zu einer möglichen Begnadigung geäußert.

Roger Stone, der langjährige Vertraute Donald Trumps, ist zu einer Haftstrafe von mehr als drei Jahren verurteilt worden.

Das berichteten mehrere US-Medien nach dem Richterspruch übereinstimmend, darunter die "New York Times" und die "Washington Post". Im Anschluss hatte Trump seiner Wut auf Twitter Luft gemacht, das vorgeschlagene Strafmaß scharf kritisiert und von einer "Verfehlung der Justiz" gesprochen.

Stone war bereits im November von einer Jury in mehreren Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Für die Zukunft schließt er das aber auch ausdrücklich nicht aus. Vorerst plant Trump keine Begnadigung Stones, sondern will zunächst die weitere Entwicklung in dem Fall beobachten. "Ich werde nichts tun in Bezug auf die großen Befugnisse eines Präsidenten der Vereinigten Staaten", sagte Trump bei einem Auftritt in Las Vegas mit Blick auf Stone. Stone hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Trump betonte zugleich, er werde das weitere Prozedere genau beobachten und "irgendwann" eine Entscheidung fällen. Erneut verteidigte der Präsident Stone. Stone selbst hat einen neuen Prozess gefordert. Die Ankläger hatten dem Bundesgericht in Washington angesichts der Schwere von Stones Vergehen eine Haftstrafe von sieben bis neun Jahren Gefängnis empfohlen. Alle vier mit dem Fall befassten Staatsanwälte erklärten daraufhin ihren Rücktritt, was weithin als Protest gegen die offenbar politisch motivierte Einmischung der Regierung in den Fall verstanden wurde.

Ein neu eingesetzter Staatsanwalt sprach sich schließlich für eine mildere Strafe aus. Das am Donnerstag von Richterin Amy Berman Jackson verhängte Strafmaß liegt in diesem Rahmen. Dieser warnte, Trumps Twitter-Botschaften würden ihm die Arbeit "unmöglich" machen. Der Präsident, der sich mehrmals in das Verfahren eingemischt hatte, ließ bisher offen, ob er Stone begnadigen wird.

Stone soll im Wahlkampf 2016 als Verbindungsmann zwischen dem Trump-Team und der Enthüllungsplattform Wikileaks fungiert haben. Die E-Mails waren nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste von russischen Hackern gestohlen worden. Vom Vorwurf der Justizbehinderung entlastete der Sonderermittler den Präsidenten aber ausdrücklich nicht.

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