2:0 in Bremen: BVB kann auch unspektakulär

Arbeitssieg in Bremen Dortmund hält Anschluss im
Titelrennen

Jetzt das aktuelle Trikot von Borussia Dortmund bestellen - hier geht's zum Shop! Auch wegen Emre Can, 26, der nicht immerzu auf Teufel komm raus den nächsten tödlichen Pass spielen will, sondern der sich dafür feiert, eine Glut ausgetreten zu haben, bevor es vor dem eigenen Tor brennen könnte.

"Es ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen", sagte Bürki am Samstag nach dem 2:0 (0:0) beim mehr denn je abstiegsbedrohten SV Werder Bremen. "Wir sind schwer in die Gänge gekommen", urteilte Zorc.

Gefährlich wurde es für die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt zunächst lediglich in der 43. Minute, als Werder-Torhüter Jiri Pavlenka einen gefährlichen Freistoß von Raphael Guerreiro entschärfte.

Dennoch gab es keinen ernsthaften Zweifel daran, dass der BVB dieses Spiel gewinnen würde. Denn so schwer sich die Gäste im Spiel nach vorne taten, so konzentriert arbeiteten sie nach hinten. "Und mit unserer Offensive werden wir immer ein Tor schießen". Dan-Axel Zagadou (52.) brachte den BVB in Führung. Bürki war regelrecht beschwingt: "Ich kann endlich wieder gut schlafen", sagte er lachend. Noch zwei Wochen zuvor hatte sich der Schweizer nach der 3:4-Niederlage bei Bayer Leverkusen wie in der Schießbude der Liga gefühlt. "Wir gehen ins Spiel, um zu null zu spielen", so Bürki. "So wie heute Thorgan Hazard und Jadon Sancho. Und auch Achraf Hakimi, der früher das Verteidigen manchmal ein bisschen vergessen hat, macht das super". "Jeder weiß das." Seine Spieler allerdings haben bis weit in die Rückrunde hinein gebraucht, um diese simple Weisheit zu erkennen und konsequent umzusetzen. Hakimi hob den Kopf, sah den heranrauschenden Erling Haaland. Und Emre Can lief ganz dicht hinter Axel Witsel her, der gerade zu den Journalisten sprach, und sang ihm ein lautes "Lalala" ins Ohr. Haaland kam in der 55. Minute zu seiner ersten Einschussmöglichkeit, Pavlenka spitzelte dem 19-Jährigen den Ball diesmal noch vom Fuß. Wettbewerbsübergreifend hat Haaland für Salzburg und Dortmund in der laufenden Saison in 30 Spielen 40 Tore erzielt.

Dank der neuen Defensivstärke scheint der Traum vom Titel wieder realistischer.

Bei Werder rächte sich einmal mehr die Standardschwäche - Zagadous Treffer war schon das elfte Gegentor für Bremen nach einer Ecke. "Und wir müssen immer weiter arbeiten".

Allerdings erst ab Dienstag, bis dahin hat Trainer Favre frei gegeben.

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