Evonik reduziert Beteiligung an Borussia Dortmund

Teil der Umstrukturierung Anteilseigner Evonik Industries trennt sich von BVB-Aktien

Als Teil der Umstrukturierung des Trikot-Sponsorings bei Borussia Dortmund hat sich Anteilseigner Evonik Industries auch von einem Teil seines umfangreichen Aktienpakets getrennt. Er ist nun noch mit etwas weniger als 10 Prozent an den Borussen beteiligt nach bisher fast 15 Prozent, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung von Montag hervorgeht. Rund 3,9 Millionen Aktien im Gegenwert von offiziell rund 35 Millionen Euro stößt der Konzern ab. Das seien in etwa 15 Millionen Euro mehr als die Papiere beim Kauf 2014 gekostet hätten.

Im Jahr 2014 war der Essener BVB-Hauptsponsor im Zuge einer Vertragsverlängerung bei den Borussen in größeren Umfang eingestiegen.

Erst am Donnerstag vergangener Woche hatte der BVB bekanntgegeben, dass von der kommenden Saison an Interdienstanbieter "1&1" mit Sitz in Montabaur das Trikotsponsoring in der Bundesliga übernimmt. Die Dortmund-Spieler werden künftig lediglich in internationalen Pokalwettbewerben, Freundschaftsspielen im Ausland und im DFB-Pokal mit dem Evonik-Schriftzug auf der Brust auflaufen. Am Rosenmontag notierte die BVB-Aktie bei einem stark nachgebenden Markt noch bei 9,04 Euro.

Mit den verbleibenden 9,83 Prozent bleibt Evonik weiterhin größter Einzelaktionär noch vor Aufsichtsratsmitglied Bernd Geske (9,33 Prozent), dem eingetragenen Verein Borussia Dortmund e.V. (5,53), Signal Iduna (5,43) und Puma (5,00).

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