Ski-Ass Dreßen bei Sturz an Schultern verletzt

Stürzte beim Super-G in Hinterstoder Thomas Dreßen

Die Sorgen wurden größer, als sich der beste deutsche Abfahrer nach seinem Sturz beim Super-G in Hinterstoder die Schulter hielt - ausgerechnet die linke, die vor einem Jahr operiert worden war.

Skirennläufer Thomas Dreßen droht nach einem Sturz beim Super-G-Weltcup in Hinterstoder eine Wettkampfpause.

In diesem Winter feierte Dressen nun ein erfolgreiches Comeback.

"Wir fahren alle gerne Rennen", sagte er sichtlich verärgert im ORF, "aber wenn es von der Sicherheit her grenzwertig ist und es dich schmeißt, nur weil du knapp neben die Spur kommst - das kann es wirklich nicht sein!"

Zumal er nicht zum ersten Mal bei grenzwertigen Verhältnissen verunglückte. Ob erneut ein Eingriff erforderlich ist, soll eine MRT-Untersuchung am Montag in München zeigen. "Die Schmerzen sind stark in beiden Schultern", berichtete der 26-Jährige.

Und danach? In der kommenden Woche stehen Speed-Rennen in Kvitfjell/Norwegen an, wo Dreßen schon gewonnen hat.

Die Chance, dass er antreten kann, sei "sicher sehr gering", meinte Schwaiger.

Dreßen war in Hinterstoder nicht das einzige Sturzopfer.

Schwarzer Tag für die alpinen deutschen Skifahrer: Thomas Dreßen stürzt und verletzt sich, Andreas Sander fädelt ein. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde schied fast an derselben Stelle aus wie Dreßen und verlor seine Führung in der Disziplinwertung an den zweitplatzierten Mauro Caviezel (Schweiz). "Die Piste hat extrem gelitten". "Meiner Meinung nach hätten sie schon breiter salzen können", sagte er. Der Sieg ging an den Österreicher Vincent Kriechmayr.

Schwaiger gab seinem Top-Athleten recht, "aber das sehe ich nicht als Grund dafür, dass er gestürzt ist".

Wegen der Verletzung verzichtet Dreßen (Mittenwald) auf die Kombination am Sonntag, stattdessen wird er "heimfahren und alles abchecken lassen". Gab's denn gar nichts Positives? Naja, sagte Dreßen, vielleicht das: "Ich habe ja Erfahrung mit der Verletzung".

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