Fernsehen - Conrad Albert verlässt ProSiebenSat.1

Seit 2005 bei ProSiebenSat.1 Conrad Albert

Einen Machtkampf zwischen ihm und Conze habe es aber nicht gegeben, betont Albert. "Ich werde ja öffentlich gerne beschrieben als einer, der unaufgeregt seine Pflicht erfüllt, der das Unternehmen auch in unruhigen Zeiten zusammenhält - vom Vorstand bis zum Betriebsrat". Die momentane Situation macht dies zunehmend schwierig.“ Er werde also gehen, sollte sich an der „aktuellen Konstellation“ nichts ändern. "Sonst bleibt der Eindruck einer Vorstands-Soap-Opera auch am Unternehmen haften".

Conrad Albert, bislang Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Group General Counsel der ProSiebenSat.1 Media SE, hat angekündigt, seinen 2021 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Damit dürfte er auf Max Conze anspielen, dessen Vertrag in diesem Jahr zur Verlängerung ansteht. Darüber hinaus wurden jüngst die Abgänge von Michaela Tod und Nick Thexton bekannt.

ProSiebenSat.1 müsse wieder mit "innovativen Programmen" in die Schlagzeilen, nicht mit Personaldebatten. Der Manager war sozusagen der Chef-Lobbyist des Unternehmens und trommelte immer wieder für die eigenen Anliegen. "Aber vielleicht machen wir da auch einmal etwas zusammen", so der ProSiebenSat.1-Vizechef. Wir berichten da nicht auf reißerische Art, sondern sehr faktisch, informativ und konstruktiv. "Gerade die privaten Vollprogramme haben viele und wirklich gute Informationsformate", sagt er. "Wichtig ist der Ausbau unserer Kompetenz bei Information und Aktualität", so der Fernsehmanager. Im SZ-Interview ließ er allerdings verlauten, dass er "bei dem Thema gerne schon weiter" wäre und verwies als Positiv-Beispiel auf Österreich. Dort hat die Gruppe mit Puls 24 einen Nachrichtensender gestartet und betreibt eine News-App.

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