Hannover-96-Spieler positiv auf Coronavirus getestet

Zurzeit in häuslicher Quarantäne Hannovers Timo Hübers. dpa

Nach dem Bekanntwerden eines Befunds auf das neue Coronavirus bei einem Profi von Hannover 96 prüft der 1. FC Nürnberg Konsequenzen für die eigene Mannschaft. Als Reaktion darauf stehen alle Spieler der Profimannschaft von Hannover 96 "ab dem heutigen Donnerstag für die nächsten 14 Tage aus Vorsichtsgründen unter häuslicher Quarantäne", hieß es in einer Erklärung der Niedersachsen. "Als er davor erfuhr, dass eine Person, die mit ihm auf der Veranstaltung gewesen war, positiv getestet wurde, meldete er sich direkt beim Arzt und begab sich provisorisch in häusliche Quarantäne". Sportchef Gerhard Zuber (44) zu BILD: "Uns ist wichtig, dass wir für unsere Spieler da sind und telefonisch, per Skype und WhatsApp intensiven Kontakt pflegen". Bei allen anderen 96-Spielern war der Test negativ.

Wie der Verein mitteilte, wurde nach Timo Hübers auch Jannes Horn positiv getestet. Heute habe ich leichte Grippe-Symptome, aber nichts, was ich zuvor in meinem Leben noch nicht erlebt habe. Am Donnerstag wurde bekannt, dass in Jannes Horn ein weiterer Akteur der Roten mit dem Coronavirus infiziert ist.

Trotz der Langeweile hat Hübers noch einige Ideen, um die restlichen zehn Tage in "Isolation" zu überstehen. Bis zu dem Spiel, das ohne Fans stattfindet, werde ebenfalls nur nicht öffentlich trainiert.

Den sozialen Kontakt versucht er virtuell aufrechtzuerhalten, via FaceTime zum Beispiel. Der Kontakt innerhalb der Mannschaft, die sich in Quarantäne befindet, sei "ziemlich gut" und schweiße zusammen. "Darüber hinaus haben wir alle Trainingspläne bekommen, die wir versuchen, bestmöglich umzusetzen", so Hübers. Erst Ende Februar hatte er bei der 0:1-Niederlage bei Arminia Bielefeld sein Comeback nach rund anderthalbjähriger Verletzungspause gegeben.

Hübers: "Zunächst war es wirklich sehr surreal für mich. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass das Virus in Deutschland angekommen ist - und auf einmal befindet man sich selbst mittendrin", sagt der 23-Jährige. Der Abwehrspieler des Zweitligisten war der erste deutsche Profi, der am Coronavirus erkrankte. So schön der Fußball auch ist, es gibt wichtigere Sachen im Leben: Vor allem die Gesundheit der Bevölkerung und Gesellschaft.

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