Coronavirus: Firma aus Mainz plant Impfstoff-Entwicklung mit chinesischem Partner | Hessen

Es gibt Hoffnung auf einen Coronavirus-Impfstoff

BioNTechs Produktkandidat BNT162 ist ein möglicher Impfstoff, der zur globalen Bekämpfung von COVID-19 zum Einsatz kommen könnte. Den neuen Impfstoff will das Biotechunternehmen erstmals Ende April am Menschen testen, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen.

BioNTech und Fosun Pharma werden gemeinsam klinische Studien für den Produktkandidaten BNT162 in China durchführen. Diese Risiken und Ungewissheiten beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf: einen Konkurrenzkampf um die Entwicklung eines Impfstoffes gegen COVID-19 sowie mögliche Schwierigkeiten, Zahlungen durch chinesische Unternehmenseinheiten im Zusammenhang mit der angestrebten Eigenkapitalinvestition durch Fosun Pharma in BioNTech zu erhalten. BioNTech arbeitet mit Pfizer bereits bei der Entwicklung von Grippeimpfstoffen zusammen. Gegenstand der Gespräche ist die gemeinsame Entwicklung des Impfstoffs ausserhalb Chinas.

Aktuell trägt der Impfstoff noch den Namen "mRNA-1273". Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit BioNTech, einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich mRNA-Therapeutika. Das Mainzer Unternehmen habe nach eigenen Angaben bereits "rapide Fortschritte" mit der Immunisierung und Prävention von Covid-19-Infektionen gemacht. Wir arbeiten eng mit den Zulassungsbehörden und unseren bestehenden Kooperationspartnern im Bereich der Infektionskrankheiten, darunter auch Pfizer, zusammen, um klinische Studien schnellstmöglich zu initiieren und so einen Impfstoff weltweit zur Verfügung stellen zu können. "Mehr dazu planen wir in den kommenden Wochen zu veröffentlichen", sagte Prof.

Ugur Sahin mit seiner Frau Özlem Türeci, die auch im Biontech-Vorstand ist.

Die Vereinbarung bezieht sich auf die Entwicklung und die Vermarktung außerhalb Chinas, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten.

Aufgrund einer breit aufgestellten Entwicklungsplattform sei BioNTech bestens positioniert im weltweiten Rennen um einen Impfstoff gegen die Krankheit, urteilte Analystin Shanshan Xu von der Berenberg Bank.

Den Impfstoff will Fosun in China vermarkten, BioNTech behält die vollen Rechte für den Rest der Welt. Das Unternehmen kombiniert bahnbrechende Immunologieforschung, moderne therapeutische Plattformen und Bioinformatik-Tools, um die Entwicklung neuartiger Biopharmazeutika rasch voranzutreiben. Die Schwerpunkte des Unternehmens liegen in der Erforschung von Medikamenten auf RNA-Basis, die für Immuntherapien gegen Krebs, aber auch als Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten eingesetzt werden.

Mainz, Deutschland und Shanghai, China, March 16, 2020 ("Fosun Pharma" oder "die Gruppe"; Börsensymbol: 600196.SH, 02196.HK) gaben heute ihre Entwicklungs- und Kommerzialisierungskollaboration bekannt.

Weitere Information finden Sie unter: www.BioNTech.de.

Zukunftsgerichtete AussagenDiese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen von BioNTech im Rahmen des angepassten Private Securities Litigation Reform Act von 1995, einschliesslich, aber nicht begrenzt auf ausdrückliche oder implizite Aussagen bezogen auf: die Möglichkeit von BioNTech, einen COVID-19-Impfstoff zu entwickeln und zu kommerzialisieren, sowie diesbezügliche Kollaborationspartnerschaften einzugehen.

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