Spanien: Skandal um Juan Carlos - Felipe bricht Kontakt ab

Bild zu Neuer Skandal in Spaniens Casa Real

Nun wird vermutet, dass ebendiese Schmiergelder etwas mit der Saudi-Zahlung an Juan Carlos zu tun haben.

Felipe kündigte an, auf das Erbe, das ihm später zustehen würde, gänzlich zu verzichten.

Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Schweizer Bankkonto, auf dem Juan Carlos im Jahr 2008 die Summe von 100 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 90 Millionen Euro) empfangen haben soll.

Juan Carlos von Spanien hat schon für so manche Negativschlagzeile gesorgt - nun ist aus Sicht seines Sohnes Felipe, des amtierenden Königs, das Maß voll. Um den königlichen Staatschef dafür zu entlohnen, dass er bei der Einfädelung eines attraktiven Milliardengeschäfts zwischen der spanischen Industrie und Saudi-Arabien behilflich war. Bei diesem Deal handelte es sich um den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Medina nach Mekka, die zwischen 2006 und 2008 ausgeschrieben worden war.

"El Mundo" würdigte den unerwarteten Schritt mitten in Zeiten der Coronavirus-Krise: "In diesen schwierigen Momenten, die das Land gerade durchmacht, können die Bürger sicher sein, einen vorbildlichen, ehrlichen und verantwortungsbewussten König zu haben". Heißt: Er kann für Taten während seiner Amtszeit nicht vor Gericht gestellt werden.

Es begann Anfang März mit einem Bericht der Schweizer Zeitung "Tribune de Genève", wonach der heute 82-Jährige Geld vom saudi-arabischen Königshaus angenommen haben soll.

Der spanische König Felipe VI. ist auf strikte Distanz zu seinem skandalumrankten Vater Juan Carlos gegangen. Der Begünstigte der Stiftung: angeblich Juan Carlos.

Felipe soll, im Todesfall von Juan Carlos, der zweite Begünstigte des geheimen Panama-Vermögens gewesen sein.

Felipe habe seinen Vater daraufhin gebeten, ihn nicht mehr als Begünstigten führen zu lassen. Gegenüber einem Notar habe der König erklärt, kein Geld von der Stiftung annehmen zu wollen. Bei einer Durchsuchung entdeckten Ermittler Dokumente, die 65-Millionen-Überweisung belegten. Diese sei aus reiner Zuneigung des Königs zu dem Jungen erfolgt. Damit versuche das Haus Bourbon nicht nur, die Krone von jeglichem Korruptionsvorwurf reinzuwaschen, sondern erkenne auch klar an, dass sich Juan Carlos möglicherweise eines Vergehens schuldig gemacht habe, kommentierte das Blatt "La Vanguardia". 2014 hatte er nach 39 Jahren auf dem Thron zugunsten von Felipe verzichtet.

Lange Zeit war Juan Carlos im Volk sehr beliebt gewesen. Vor allem wegen seiner Rolle beim Übergang Spaniens von der Diktatur zur Demokratie. Doch eine Reihe von Skandalen um die Königsfamilie, darunter auch eine Luxusreise des Monarchen inmitten einer schweren Wirtschaftskrise des Landes, hatten bereits seine letzten Jahre auf dem Thron überschattet.

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