Österreichische Fluglinien stellen Flugbetrieb ein | Nachricht

Austrian-Maschinen auf dem Flughafen Wien                         Jens Wolf

Passagiere, die in diesem Zeitraum einen gebuchten Flug haben, werden - sofern möglich - auf andere Fluglinien umgebucht. Bis dahin soll der Flugbetrieb kontrolliert und strukturiert zurückgefahren werden, um möglichst alle Passagiere und Crews nach Hause zu holen.

Air France-KLM wird nach Angaben vom Montag im April und Mai zwischen 70 und 90 Prozent der Flüge streichen.

Die Coronavirus-Krise wird nach Einschätzung von Branchenexperten zu einer riesigen Pleitewelle in der internationalen Luftverkehrswirtschaft führen.

Gestrandete Österreicher sollen sich ans Außenministerium wenden: Austrian Airlines ist in Kontakt mit dem österreichischen Außenministerium, um die Durchführung von weiteren Rückholflügen für Österreicher im Ausland abzuklären. Die Lufthansa Group Tochter wird auch weiterhin alles daransetzen, den Flugbetrieb der eigenen Frachtflotte aufrecht zu erhalten und so die weltweiten Versorgungsketten zu unterstützen.

Wer einen Flug mit der AUA zwischen 18. und 28. März geplant hatte, wird - sofern möglich - auf andere Fluglinien umgebucht.

Sofern Umbuchungsmöglichkeiten bestehen, werden die betroffenen Fluggäste über die Alternativen proaktiv informiert, sofern sie ihre Kontaktdaten online hinterlegt haben. In den nächsten Tagen wird die Airline vermehrt Rückholflüge durchführen und bei Umbuchungen auch auf das Angebot der Lufthansa Group zurückgreifen. Überleben werden die großen Gesellschaften, die auf Unterstützung ihrer Heimatstaaten rechnen können, so sie Einschätzung.

Kurzarbeit für Austrian Airlines Mitarbeiter: Austrian Airlines hat am 6. März 2020 einen Antrag auf Kurzarbeit für das gesamte Unternehmen gestellt.

"Wir werden die Situation kontinuierlich überwachen und entsprechend kommunizieren und planen einen Neustart unseres Betriebs am 20. April, um unsere Gäste wieder an Bord zu begrüßen". Details dazu werden voraussichtlich diese Woche vorgestellt werden können. Die Hilfsflüge würden in enger Zusammenarbeit mit der österreichischen Regierung durchgeführt, hieß es. Austrian bittet daher alle Österreicherinnen und Österreicher, die im Ausland gestrandet sind, sofern sie nicht in Besitz eines gültigen Rückflugtickets sind und nach Hause wollen, sich bei der Hotline des Außenministeriums zu melden: +43 1 90115 4411. Der Start sei flexibel, um "sobald wie möglich startbereit zu sein, wenn die Nachfrage wieder zurückkommt", so Hoensbroech. CEO Alexis von Hoensbroech dazu: "Das ist also kein 'Good Bye', sondern ein Servus und 'See you later'".

Flüge, die weiter als 48 Stunden in der Zukunft liegen, werden vom Austrian Airlines Service Center direkt umgebucht. Die Fluggesellschaft richtete in der Pressemitteilung auch einen Appell an betroffene Kunden, um die Telefon-Hotline zu entlasten: "Passagiere, deren geplante Flüge nicht in den nächsten sieben Tagen stattfinden, ersucht Austrian Airlines davon abzusehen, sich in den kommenden Tagen an die Service Hotline zu wenden". Es kommt jedoch aufgrund des hohen Anfragevolumens leider zu längeren Wartezeiten.

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