Corona News Deutschland: Insolvenz wegen Corona: Restaurantkette Vapiano ist zahlungsunfähig

Vapiano-Filiale

Jetzt steht die Restaurantkette vor dem Aus.

Wegen eines drastischen Umsatzrückgangs in der Corona-Krise ist die Restaurantkette Vapiano in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht. Grund dafür sei ein drastischer Umsatz- und Einnahmerückgang im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

Zugleich richtete das Unternehmen einen "dringenden Appell an die Bundesregierung zur schnellen Umsetzung der wirtschaftlichen Hilfen in der COVID-19-Krise". Damit müsse man binnen drei Wochen Insolvenz anmelden. "In Deutschland sind seit gestern Abend bundesweit alle 55 durch den Vapiano-Konzern betriebenen Restaurants auf unbestimmte Zeit geschlossen", wie das Unternehmen mitteilte. Der Börsehandel mit Vapiano-Aktien ist zunächst bis 11.45 Uhr ausgesetzt worden.

Derzeit seien nahezu alle Restaurants der Kette in Österreich, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und den USA auf Anordnung der zuständigen Behörden bis auf Weiteres geschlossen. Vapiano kündigte an, "kurzfristig" Anträge unter den von verschiedenen Regierungen in Europa angekündigten finanziellen Unterstützungsprogrammen im Rahmen der COVID-19-Krise zu stellen.

"Nur wenn rechtzeitig und in ausreichendem Maße staatliche Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden, kann die entwickelte umfassende Finanzierungslösung (...) abgeschlossen und implementiert werden". Aufgrund des Umsatzausfalls erwartet man Unternehmensangaben vom Freitag zufolge einen weiteren signifikanten Anstieg des Liquiditätsbedarfs und Rückgang des bereinigten EBITDA sowie des Konzerngesamtergebnisses im ersten und zweiten Quartal 2020.

Während fast keine Umsätze mehr generiert würden, fielen Gehälter, Mieten und Betriebskosten weiter an.

Die von der Regierung in Aussicht gestellte "KfW-Corona-Hilfe" zur Überbrückung finanzieller Probleme sei "zum jetzigen Zeitpunkt offenbar nicht verfügbar", hieß es vonseiten der Restaurantkette. "Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat Anfang der Woche versprochen, dass kein Arbeitsplatz aufgrund von COVID-19 verloren gehen soll", sagte Vanessa Hall, Geschäftsführerin der Vapiano SE. Dafür brauche es einen Konsens von Arbeitgebern und Gewerkschaften.

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