VIRUS: China meldet erneut keine neuen Corona-Infektionen im Inland

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147 neue Fälle wurden registriert, wie die zuständige Gesundheitsbehörde mitteilte.

Um eine Ausbreitung der eingeschleppten Fälle möglichst zu verhindern, gelten strenge Quarantänemaßnahmen für Menschen, die aus dem Ausland ankommen. Die Zentren zur Krankheits- und Seuchenkontrolle (KCDC) melden am Donnerstag 152 neue Fälle, womit die Gesamtzahl auf 8565 steigt. Insgesamt wurden auf den chinesischen Festland 80 928 Infizierte registriert, von denen sich mehr als 66 000 wieder erholt haben.

Chinas Wirtschaft zeigt sich indes dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge trotz weiter bestehender Risiken Anzeichen einer Normalisierung. Die meisten betreffen Chinesen, die zu ihren Familien zurückkehren. Allerdings könnten die Infektionen wieder zunehmen, wenn der inländische und internationale Reiseverkehr wieder aufgenommen werde.

Der wirtschaftliche Abschwung im ersten Quartal in China werde erheblich sein und auch über das gesamte Jahr tiefe Spuren hinterlassen, erklärte der IWF. Die Philippinen hatten am Dienstag als erstes Land die Finanzmärkte wegen des Ausbruchs des Coronavirus vollständig geschlossen. China zeige, dass die richtige Politik einen Unterschied bei der Bekämpfung der Krankheit und der Milderung ihrer Auswirkungen mache, wenn auch mit harten wirtschaftlichen Einschnitten.

Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist nach der Zunahme in den vergangenen Tagen nun wieder gesunken.

Südkorea verzeichnet dagegen derweil einen sprunghaften Anstieg an neuen Coronavirus-Fällen.

Damit legte zwar die Zahl der Ansteckungen am Freitag wieder auf über die Marke von 100 zu, nachdem am Donnerstag nur 87 Fälle gemeldet worden waren. Der grundsätzliche Abwärtstrend seit dem Höhepunkt mit 909 Neuinfektionen am 29. Februar halte aber an. Insgesamt wurden bisher 8652 Infektionsfälle im Land bestätigt. Dabei handele es sich eine 75-jährige einheimische Frau und einen 64-jährige Mann aus Indonesien, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit.

Sorge bereitete den Behörden zuletzt unter anderem eine Zunahme von kleineren Häufungen von Infektionen in Kirchengemeinden und Pflegeheimen sowie auch von infizierten Personen, die aus dem Ausland eintreffen. 366 Personen würden derzeit noch behandelt.

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