Coronavirus-Pandemie - Im Stream: Merkels Statement zum Kontaktverbot

Im Kreis Heinsberg in Nordrhein Westfalen ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans begrüßt die Einigung auf ein Verbot der Treffen von mehr als zwei Personen. Davon ausgenommen: Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen, zwingende berufliche Gründe, der öffentliche Nahverkehr und Beerdigungen. Das heißt auch: Eine strikte Ausgangssperre ist damit vorerst vom Tisch. Bei Inkrafttreten der entsprechenden Rechtsverordnung gelte die Maßnahme ab Montag und mindestens für zwei Wochen. Gegen 17.30 Uhr wollte sich Merkel im Kanzleramt zu den Ergebnissen äußern.

"Wir alle sind uns des Ernstes bewusst", machte die Kanzlerin zu Beginn ihres Auftritts deutlich, nannte die aktuelle Ausbreitung des Virus "besorgniserregend".

Mit Blick auf das bisherige Krisenmanagement erklärte die Kanzlerin, dass man in der Situation lernen müssen: "Von den Experten und von dem Beobachten der Wirklichkeit". Es gehe darum, die physischen Kontakte der Menschen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, sagte Wöller.

Dies sind nicht einfach irgendwelche Empfehlungen des Staates, es sind Regeln.
Bei Verstößen gegen die neuen Regeln könnten Strafen von bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Wo die Behörden Verstöße feststellten, werde es Folgen haben. Jetzt müssten vor allem Handschuhe und Schutzmasken zur Verfügung gestellt werden.

Restaurants und Gaststätten schließen nun auch bundesweit. "Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause", heißt in dem Beschluss. Auch Friseure und Restaurants sollen schließen. Der Kompromiss der Ländergruppe ging deutlich weiter als der Beschluss, der am Sonntagnachmittag getroffen wurde.

Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten sollen weiter möglich bleiben.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus sollen künftig Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit verboten sein.

Bei der Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten zur Corona-Krise am Samstagnachmittag ist es Medienberichten zufolge zu einem Streit zwischen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und seinem Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), gekommen.

Der Grund: Laschet präsentierte ein Corona-Papier, das er gemeinsam mit elf weiteren Ministerpräsidenten verabschieden wollte. Ein Angriff auf Söder!

Während der Verhandlungen gab es Streit über die genaue Ausformulierung der Maßnahmen. Söder habe daraufhin damit gedroht, die Schalte zu verlassen. "Und um alle Menschen zur Vernunft zu bringen, braucht es meiner Meinung nach weitergehende Maßnahmen", sagte der Ministerpräsident des bevölkerungsreichsten Bundeslandes. Er wies darauf hin, dass Donnerstag noch vereinbart wurde, sich sonntags zu verständigen, aber Bayern und das Saarland seien dann einfach vorgeprescht.

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