Xavier Naidoo zum Rauswurf bei "Deutschland sucht den Superstar"

Kool Savas sagt

Da kann man dann, glaube ich, mit so einer Meinung, die ich da vertrete, wahrscheinlich nicht so gut agieren.

In einem anderen Ausschnitt des Interviews, der auch am Samstag bereits auf Facebook aufgetaucht war, leugnet Naidoo den menschengemachten Klimawandel.

Er habe das alles so geplant, wie es jetzt gekommen sei, erklärt Xavier Naidoo. Ich muss trotzdem einfach weiterhin zu meiner Meinung stehen und meine Meinung sagen können.

Seinem Verhältnis zu Dieter Bohlen solle die Kündigung angeblich nicht schaden. Naidoo, mit Millionen Fans auf Social Media, gefällt sich in der Opferrolle. Wir sehen und hören den Herren jedoch nie. Naidoo wiederholt stattdessen seine Fragen.

Auf die Frage hin, warum der 48-Jährige überhaupt bei DSDS mitgemacht habe, verrät Xavier Naidoo: "Ich sehe mich als Vollprofi und habe gerne der Einladung Folge geleistet, bei DSDS mitzumachen". Ausserdem habe er Dieter Bohlen (66) schon vor ein paar Jahren kennengelernt und verstehe sich super mit ihm.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs fallen dann Aussagen, die klingen, als ob Naidoo mit den kurzen, rassistischen Clips seinen Rauswurf provozieren wollte - um so sein neues, "patriotisches" Album zu promoten. Naidoo jetzt wörtlich: "Außerdem wusste ich, dass ich mit dem Album, das ich jetzt hier habe, auch ein Album habe - würd ich mal sagen - wo ich danach vielleicht nicht mehr die Chance bekomme, in so ner Show mitzumachen und deswegen habe ich die Chance wahrgenommen". Xavier Naidoo gesteht in dem Video-Interview laut "DWDL.de": "Ich habe mir die Reichweite von RTL zunutze gemacht". Im Gegenzug habe er seine Expertise in die Jury eingebracht.

Naidoo äussert sich im elfeinhalbminütigen Video auch politisch. Er habe zu dem Thema mal so einen Film gesehen und "Nachforschungen" angestellt. Der Lockdown durch Corona sei "vielleicht genau das Richtige". Auch die Geschichte Adenauers sollte man sich anschauen.

Naidoo kritisiert in dem Ausschnitt dann auch die Medien, namentlich ZDF-Moderator Claus Kleber. Jede Form der Vereinigung für internationale Zusammenarbeit ist für Reichsbürger ein Anlass für Verschwörungstheorien. Er bekennt außerdem, dass er "kein Freund von Parteien" sei und nicht wählen gehe. Darüber hinaus habe es ihn interessiert, wie so eine riesige TV-Show ablaufe. Ist mehr unterwegs als am Schreibtisch.

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